Ein unerwarteter Erfolg
Der Dokumentarfilm „Sacré Cœur“ feiert einen bemerkenswerten Erfolg, der durch Mundpropaganda noch verstärkt wird. Für Laien kann Spiritualität als eine Suche nach Sinn, nach dem Selbst, als Erhebung und Offenbarung erklärt werden. Sie ist auch das aufmerksame Zuhören dessen, was das Universum uns mitteilen möchte.
Es geht um den Frieden. Es geht um das Überleben der Menschheit.
Dieses bewegende und leuchtende Filmwerk zieht Zuschauer aus allen Schichten an und ignoriert die Kontroversen um seine Ausstrahlung. Der Film beleuchtet die Hingabe an das Sacré-Cœur de Jésus, das Sainte Marguerite-Marie Alacoque vor 350 Jahren erschienen ist.
Inspiration und Transformation
Die Kraft des Sacré Cœur und seine Spiritualität inspirieren und verändern weiterhin Leben. Die Dokumentation zeichnet den Weg von Marguerite-Marie nach, deren Visionen das Ende des 17. Jahrhunderts prägten und eine große Inbrunst hervorriefen. Gestützt auf Zitate von Jean-Paul II und dem Propheten Ézéchiel lädt der Film zur inneren Transformation und zur Öffnung gegenüber anderen ein.
Ein Aufruf zum Mitgefühl
Überall muss sich das steinerne Herz in ein fleischernes Herz verwandeln, offen für die Brüder und für Gott. Jean-Paul II erklärte 1986: „Das übersteigt unsere Kräfte. Es ist ein Geschenk Gottes. Ein Geschenk seiner Liebe“. Der Prophet Ézéchiel verkündete dieses Geschenk: „Ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen. Ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.“
Ob man gläubig ist oder nicht, diese bemerkenswert dokumentierte und interpretierte Dokumentation ist erschütternd. Der Erfolg erklärt sich auch durch die mediale Aufmerksamkeit für die Proteste rund um seine Ausstrahlung, insbesondere die Kontroversen über die Verbote der Ausstrahlung und der Werbung in der Métro de Paris. Diese Kontroversen haben seine Wirkung auf das Publikum verstärkt und zu seinem außergewöhnlichen Erfolg beigetragen.
Bernard Bertucco Van Damme