06.08.2026
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Editorial

Kommunalwahlen 2026, ganz nach rechts!

Ausgabe Nr. 253 · Erschienen am 26. Januar 2026

Die Herausforderungen der Kommunalwahlen im März

Angesichts der bevorstehenden Kommunalwahlen im März rechtfertigt die von Emmanuel Macron gegenüber den Kommunen betriebene Politik eine Ablehnung seiner Unterstützer. Dies betrifft insbesondere die Sozialisten, Grünen, Kommunisten und Insoumis sowie die Zentristen, die Bayrou nahestehen.

Politische Parteien wie Reconquête ermutigen ihre Mitglieder und Sympathisanten, sich aktiv am Wahlkampf zu beteiligen. Das Ziel ist es, diejenigen rechten Listen zu unterstützen, die am besten geeignet sind, die Werte von Freiheit, Ordnung, Sicherheit, Arbeit und die gaullistischen Prinzipien von Wirtschaft und Sozialem zu verteidigen.

Die Demokratie lebt vom Engagement jedes Einzelnen.

Großstädte im Rampenlicht

Die größten Herausforderungen betreffen die Großstädte, insbesondere Paris, Lyon und Marseille. Das Gesetz sieht vor, in diesen Städten wieder eine direkte Verbindung zwischen den Wählern und ihrem Gemeinderat herzustellen.

Das sogenannte „PLM“-Gesetz von 1982 wurde reformiert und vom Conseil Constitutionnel für gültig erklärt. Es wird im März die Wahl der Stadträte von Paris und der Gemeinderäte von Lyon und Marseille in allgemeiner direkter Wahl ermöglichen. Die Vertreter in diesen drei Städten werden von ihren Einwohnern in zwei getrennten Wahlgängen gewählt.

Kann Paris nach einem Vierteljahrhundert rechts und einem anschließenden Vierteljahrhundert links wieder nach rechts kippen? Erste Umfragen deuten darauf hin, dass die Linke in den meisten Großstädten gespalten antreten wird, wobei im zweiten Wahlgang Bündnisse möglich sind.

Ein Aufruf zum bürgerschaftlichen Engagement

Für die Droite ist es das vorrangige Ziel, die Wahl von LFI- oder grünen Bürgermeistern zu verhindern und den Wechsel in historisch rechten Städten zu fördern. Die Kandidaten des Rassemblement national (RN) bleiben lokal benachteiligt, während der Einfluss der Macronisten abnehmen dürfte.

Die Association des maires de France (AMF) hat eine große Kampagne gestartet, um an eine einfache Idee zu erinnern: wählen gehen, einem Gemeinderat beitreten, sich am Vereinsleben beteiligen. Diese Aktionen tragen zum Gemeinschaftsleben bei und verleihen dem lokalen Handeln einen Sinn.

Mit dem Slogan „Bürgerinnen, Bürger, wagt das Engagement! Eure Gemeinde braucht euch“ richtet sich diese Kampagne an alle Generationen und soll die Beteiligung fördern.

Philippe de Villiers zieht seinerseits eine schonungslose Bilanz der Lage von France. Er ruft zu einem lebenswichtigen Ruck und zur Entstehung eines Anführers auf, der in der Lage ist, das Land zu bewahren. Kommunal- und Präsidentschaftswahlen sind gleichermaßen gute Gründe, sich für France einzusetzen.

Bernard Bertucco Van Damme