27.07.2026

François de Canson: „Mit La Tournée wollen wir zusammenbringen, unsere Region feiern und die“

La Tournée Ça, c'est le Sud kehrt für eine 4. Ausgabe mit 30 kostenlosen Konzerten vom 2. Juli bis 16. August zurück.

DRVon Die RedaktionJournalist 6. Juli 2026 Lesezeit: 3 Min.
François de Canson : « Avec la Tournée, nous voulons rassembler, célébrer notre région et la préserver » !
François de Canson : « Avec la Tournée, nous voulons rassembler, célébrer notre région et la préserver » !© La Gazette du Var
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Vom 2. Juli bis 16. August geht „La Tournée Ça, c'est le Sud“ für eine vierte Ausgabe wieder auf Tour. Auf dem Programm: dreißig Termine, kostenlose Konzerte, ein neues künstlerisches Programm und ein unverändertes Ziel, nämlich die Region erstrahlen zu lassen und gleichzeitig die Öffentlichkeit für den Erhalt ihres Naturerbes zu sensibilisieren.

Nach drei erfolgreichen Ausgaben entwickelt sich das Konzept weiter, ohne seine DNA zu verlieren. „Wir bewahren das, was den Erfolg dieser Tournee ausmacht, und bringen gleichzeitig einige Neuerungen ein“, betont François de Canson, Präsident des Comité régional de tourisme.

Das künstlerische Aufgebot erneuert sich mit der Präsenz von Chœur du Sud, in diesem Jahr begleitet von Julie Zenatti und der Gruppe Bande à Part.

30 GEMEINDEN

Was die Route betrifft, macht die Tournee in 30 Gemeinden Station, wobei mehrere neue Städte auf dem Programm stehen, darunter Bandol, Pierrefeu-du-Var oder Arles.

Gegründet im Jahr 2023, entstand „La Tournée Ça, c'est le Sud“ aus einer einfachen Idee: allen Zuschauern eine kostenlose Show zu bieten, um Einwohner und Urlauber zu einem Moment des Austauschs zusammenzubringen. „Es ist eine Möglichkeit, die Region näher an die Gebiete heranzubringen und mit allen Einwohnern zu feiern“, fasst François de Canson zusammen.

Bewahren und sensibilisieren

Diese Tournee ist ein großartiges Instrument zur Sensibilisierung: „Wir zeigen, dass unsere Region die schönste der Welt ist und dass wir sie schützen müssen“, betont der Präsident des CRT.

Jeder Abend ist eine Gelegenheit, an die wesentlichen Gesten zum Schutz der Naturräume zu erinnern. Denn eine einfache, auf den Boden geworfene Zigarettenkippe oder ein schlecht kontrollierter Grill können dramatische Folgen haben.

Seit 2018 hat die Region das Programm „Guerre du feu“ ins Leben gerufen, das mit über 40 Millionen € dotiert ist, um die Vorbeugung und Bekämpfung von Bränden zu verstärken. In diesem Sommer sind 250 junge Forsthüter in den regionalen Massiven im Einsatz, um die Wälder zu überwachen und die Öffentlichkeit zu informieren.

Das Thema Wasser steht ebenfalls im Mittelpunkt der verbreiteten Botschaften. Der 2023 gestartete Plan Or Bleu mobilisiert bis 2038 620 Millionen €, um den Zugang zu dieser lebenswichtigen Ressource zu sichern.

Der Geist des mediterranen Festes

Dennoch bedeutet Prävention nicht den Verzicht auf Geselligkeit. „All das darf uns nicht davon abhalten, zu feiern. Denn es ist genau dieser mediterrane Geist, den diese Tournee verkörpern möchte.“

„Bei uns trifft man sich gerne, singt und tanzt zusammen. Diese Momente des Teilens sind im gegenwärtigen Kontext wertvoll.“

„Die für alle zugängliche Show soll populär, familiär und generationenübergreifend sein, mit dem Willen, die Kaufkraft sowohl der Einwohner als auch der Urlauber zu erhalten“, betont François de Canson.

Ein Motor für Kultur und Tourismus

Diese Ambition reiht sich in eine Region ein, in der die Kultur eine zentrale Rolle einnimmt. Mehr als 1.000 Festivals werden hier jedes Jahr veranstaltet, während ikonische Orte wie die Fondation Maeght, die Fondation Carmignac, die Grotte Cosquer oder die Fondation Vasarely von der kulturellen Dynamik der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur zeugen.

Darüber hinaus trägt die Tournee zur touristischen Förderung des Gebiets bei. „Mit diesen 30 Etappen heben wir die Vielfalt unserer Region hervor“, betont der regionale Vizepräsident.

Mit wirtschaftlichen Einnahmen von über 22 Milliarden € und 237 Millionen Übernachtungen pro Jahr ist der Tourismus ein wichtiger Motor der regionalen Wirtschaft. In zehn Jahren sind die Besucherzahlen im Winter um 13 % gestiegen, eine Dynamik, die durch die Olympischen Winterspiele 2030 noch verstärkt werden dürfte.

Foto CRT.