Flora: „Ich bin ein Kind des Südens“!
Auf Initiative von François de Canson, Präsident des Comité régional de tourisme Provence Alpes Côte d'Azur, macht die Tour „Ça c'est le Sud“ in 30 Orten Halt.
Auf dem Plakat dieser Konzerte: Joyce Jonathan und der Chœur du Sud, aber auch eine wahre Perle des französischen Chansons, Flora, die die Fragen von La Gazette du Var beantwortet. Sind Sie ein Kind des Südens? FLORA.
Ich bin in Gassin geboren, aber meine Eltern sind Sri-Lanker. Ich pflege eine ganz besondere Beziehung zu meinen beiden Kulturen. Das Var ist meine Heimat, dort bin ich aufgewachsen und habe meine Leidenschaft für die Musik entwickelt.
Ich bin ein echtes Kind des Südens. Dennoch nimmt Sri-Lanka einen wichtigen Platz in meinem Herzen ein. Ich versuche, regelmäßig dorthin zu reisen, um meine Familie zu sehen, auch wenn das manchmal schwierig sein kann.
Die sri-lankischen Klänge und die Kultur beeinflussen oft meine Musik.
Wie ist die Musik in Ihr Leben gekommen? FLORA. Schon im Alter von 8 Jahren habe ich angefangen zu singen, um den Schwierigkeiten zu entfliehen, denen ich in der Schule ausgesetzt war, wo ich unter Rassismus gelitten habe.
Ich wollte nicht mehr dorthin gehen. Also hat meine Mutter mich für Klavierunterricht angemeldet, um mich zu befreien. Mein Klavierlehrer entdeckte mein Gesangstalent, als er mich summen hörte.
Er ermutigte mich, mein erstes Lied zu singen, „Quelqu'un m'a dit“ von Carla Bruni. Diese Erfahrung war ein Wendepunkt für mich, und seitdem habe ich nie wieder aufgehört zu singen. Die Musik ist zu einem wesentlichen Teil meines Lebens geworden.
Sie ermöglicht es mir, die schulischen Herausforderungen zu meistern und mich künstlerisch zu entfalten.
Nach dem Sommer werde ich nach Paris ziehen, um mein Studium am IMEP Pro - Paris College of Music, einer renommierten Musikhochschule, fortzusetzen. Ich kann es kaum erwarten, diesen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, der es mir ermöglichen wird, meine musikalischen Kenntnisse zu vertiefen und gleichzeitig weiterhin Konzerte zu geben. Können Sie uns von Ihrem Abenteuer bei The Voice und The Voice Kids erzählen?
FLORA. Im Jahr 2020 habe ich an der 7. Staffel von The Voice Kids teilgenommen. Ich war 12 Jahre alt.
Es war un Kindheitstraum, der wahr wurde. Ich wurde von meiner Musiklehrerin während einer Masterclass mit Bruno Berber, dem Casting-Direktor, angemeldet. Ich war im Team von Soprano und habe die Battles erreicht.
Ich war sehr enttäuscht über mein Ausscheiden und fest entschlossen, meine Revanche zu nehmen. Deshalb habe ich 2024 an The Voice teilgenommen. Bei den Blind Auditions habe ich „Les Moulins de mon Cœur“ von Michel Legrand interpretiert.
Alle Juroren haben sich umgedreht. Ich kam in das Team von Mika und hatte die Ehre, das Viertelfinale zu erreichen. Diese Erfahrung war extrem bereichernd und hat es mir ermöglicht, sowohl künstlerisch als auch menschlich zu wachsen.
Ich konnte wertvolle Ratschläge von Musikprofis erhalten. Das hat meine Leidenschaft und meine Entschlossenheit gestärkt, eine Musikkarriere zu verfolgen.
Wie lief Ihre Integration in die Tournee „Ça c'est le Sud“ ab und was waren Ihre Eindrücke? FLORA. Ich habe mich der Tournee „Ça c'est le Sud“ dank Valérie Mérali angeschlossen, der Organisatorin der Tournee, die mich eingeladen hat.
Am Anfang war mir das Ausmaß dieser Tournee mit 30 Terminen gar nicht bewusst. Der erste Abend in Saint-Tropez war eine Offenbarung. Ich war glücklich, auf einer professionellen Bühne, vor einem großen Publikum und mit talentierten Musikern zu singen.
Mit 17 Jahren ist das eine unglaubliche Chance. Joyce Jonathan und die Chœurs du Sud sind großartig. Diese Erfahrung ermöglicht es mir, mich auf der Bühne noch mehr zu entfalten.
Wie haben Ihre Umgebung und die Menschen um Sie herum zu Ihrem Weg beigetragen? FLORA. Ich möchte der Région Sud meinen tiefen Dank dafür aussprechen, dass sie mir diese Chance gibt, insbesondere François de Canson, dem Vizepräsidenten der Région, und Renaud Muselier, dem Präsidenten der Région, für ihre Unterstützung.
Ihre Hilfe ist während dieser gesamten Tournee entscheidend. Ich möchte Valérie Mérali danken, Joyce Jonathan, von der ich schon immer ein Fan war, dem gesamten Team, den Mitarbeitern des Comité Régional de Tourisme und natürlich dem Publikum. Sie alle haben eine wesentliche Rolle für mich gespielt.
Dank ihrer Unterstützung erlebe ich diese außergewöhnliche Erfahrung und wachse als Künstlerin. Ich bin auch meinen Eltern dankbar, die mich ständig ermutigen, meine Leidenschaft zu verfolgen und meinen Träumen entgegenzugehen.
Was sind Ihre Pläne nach der Tournee und wo sehen Sie sich in ein paar Jahren? FLORA. Mein absoluter Traum ist es, in Zéniths, im Olympia und sogar in den USA zu spielen.
Die Vorstellung, diese legendären Bühnen zu betreten, erfüllt mich mit Emotionen und Aufregung. Jeder kleine Schritt bringt mich diesem ehrgeizigen Traum näher. Die Vorstellung, meine Musik mit einem so großen Publikum zu teilen, motiviert mich enorm.
Parallel dazu plane ich, weiterhin kleine Konzerte zu geben und meine Musikkarriere auszubauen. Übrigens kann ich Ihnen eine Sensation verkünden! Meine erste Single wird am 6. September veröffentlicht!
Sie trägt den Titel „Je viens d'ailleurs“. Sie wurde von Norbert Nakach produziert. Das ist das erste Mal, dass ich darüber spreche!
Diese Single enthält Bollywood-Elemente und sri-lankische Perkussion, die meinen Wurzeln Tribut zollen. Ich bin sehr aufgeregt, diesen neuen Abschnitt meiner Karriere mit den Menschen zu teilen, die mir folgen!
Ich hoffe, sie wird euch gefallen!