Pierre Moucheboeuf, Chef der Minentauchergruppe
Am 2. Juli hat Konteradmiral Éric Lavault, organischer Stellvertreter für die Kontrolle des Meeresbodens der Force d'action navale, die Bilanz...

Während der zweijährigen Kommandozeit nahmen die Seeleute der GPD Méditerranée und des BBPD Pluton an mehr als 100 Missionen auf dem nationalen Hoheitsgebiet teil, darunter an über 60 Minenräummissionen, bei denen mehr als 700 Munitionsteile zerstört wurden.
Während dieses Kommandos führte das BBPD Pluton 2 Einsätze in Méditerranée durch, und die GPD Méditerranée war insbesondere im Moyen Orient und in Nouvelle Calédonie im Einsatz.

Der am 18. Dezember 1989 geborene Korvettenkapitän Pierre Moucheboeuf trat 2010 in die École de Maistrance ein. Nach zwei Jahren an Bord der Flugabwehrfregatte (FAA) Cassard als Navigator und Steuermann wurde er 2013 an der École navale aufgenommen. Nach einer Verwendung im Decksdienst der Fregatte vom Typ La Fayette (FLF) Courbet absolvierte er ab 2016 die Minentaucherausbildung und besuchte anschließend die École de guerre des mines.
Nachdem er im Juli 2017 sein Minentaucherpatent erhalten hatte, diente er anschließend auf dem dreigliedrigen Minenjagdboot (CMT) l'Aigle und danach bei der GPD Atlantique, wo er die Funktionen des stellvertretenden Einsatzleiters und später des ersten Offiziers ausübte. Im Jahr 2022 trat er bei deren Gründung der flottille de lutte contre les mines (FLCM) als COMOPS bei.
Die auf die drei Küstenabschnitte des Mutterlandes verteilten Minentauchergruppen (GPD) operieren in Tiefen von bis zu 80 Metern, sowohl auf dem nationalen Hoheitsgebiet als auch bei Auslandseinsätzen für Aufgaben zur Entschärfung von Sprengkörpern, zur Minenkriegsführung und zur Sicherung der Seezugänge. Im Alltag gewährleisten sie den Schutz des Staatsgebiets, indem sie in ständiger Bereitschaft stehen, um bei allen Arten von konventionellen und improvisierten Sprengvorrichtungen einzugreifen. Sie können auch im Rahmen des öffentlichen Dienstes bei Rettungseinsätzen, beim Umweltschutz oder bei der Unterwassersuche eingesetzt werden.
Im Rahmen des staatlichen Handelns auf See machen sie jährlich mehr als 11 Tonnen historische Munition unschädlich. Als unverzichtbare Elemente für Luft-See-Kampfeinsätze sind sie leicht verlegbar und greifen in externen Operationsgebieten bei Minenbekämpfungs- und Hafenminenräumungsaktionen sowie zum Schutz von Kampfschiffen ein.
Die Patenstadt der GPD Méditerranée und des BBPD Pluton ist Crest (26).




Fotos Marine nationale.