François de Canson: „2025 bleiben wir solide auf unserem Fundament, klar in unseren Zielen“
Ein neues Jahr ist immer wie ein unbeschriebenes Blatt.

Auf lokaler Ebene erläutert der Bürgermeister die Hochwasserschutzarbeiten im Detail: „Was uns betrifft, so ist der PAPI Côtiers des Maures im vergangenen Oktober nach mindestens 10 Jahren langer und komplexer Planungsarbeiten in seine operative Phase eingetreten. Damit haben die ersten strukturbildenden Arbeiten in Notre Dame des Maures begonnen. Diese ersten Arbeiten und ökologischen Ausgleichsmaßnahmen werden es ermöglichen, in diesem Jahr mit den weitreichenderen Arbeiten des PAPI zu beginnen. Angesichts des Umfangs des Projekts wird die Umsetzung der Maßnahmen zeitlich gestaffelt erfolgen.“
REKALIBRIERUNG DES PANSARD

„Der erste Bauabschnitt, der im Oktober 2024 begonnen hat, betrifft die Schaffung eines Hochwasserrückhaltebeckens im Bereich von Notre Dame des Maures mit einer Uferbefestigung. Schrittweise Anpassungen werden folgen. Im Herbst 2025 mit der Umgestaltung des Port, der Rekalibrierung des Maravenne, der Ebene des Bastidon, der ökologischen Gestaltung am Bastidon und den Bas Jardins. Im Herbst 2026 folgen die Sanierung der Bauwerke der pont Ducournau und die Rekalibrierung des Pansard. Im Herbst 2027 ist die Rekalibrierung des Pansard oberhalb der Genossenschaftskellerei an der Reihe sowie der Ausbau des Pansard oberhalb der RD 98 und der route de la Jouasse. Es bleibt jedoch eine starke Umweltauflage bestehen, da die Arbeiten jedes Jahr nur im Herbst durchgeführt werden können.“ „Es handelt sich um eine beträchtliche Investition. Das Budget des PAPI beträgt 26,5 Millionen Euro, ohne Grundstückskosten. Der PAPI Côtiers des Maures wird von der Communauté de communes Méditerranée Porte des Maures (11,1 Millionen €), dem Staat (10,7 Millionen €), der Région Sud (4,3 Millionen €) und der Agence de l’eau Rhône Méditerranée Corse (400.000 €) finanziert. Das ist der Preis für unsere Sicherheit, die unserer Familien, unserer Kinder und unseres Eigentums“, erklärt François de Canson weiter (...).
LANDSCHAFTLICHE NEUGESTALTUNG

So lässt ein kurzer Rückblick auf das vergangene Jahr den zurückgelegten Weg ermessen und zeigt, dass sich die Dinge erheblich weiterentwickelt haben. Dies bestätigt auch das Ortsoberhaupt: „Im Jahr 2024 haben wir mehr als 10 Millionen Euro an Investitionen für die Verbesserung unseres Alltags aufgewendet und wesentliche Projekte in Angriff genommen. Angefangen mit der vollständigen Sanierung der place André-Allègre und der avenue Foch, wodurch diese zentralen Räume wieder mit Leben und Modernität gefüllt wurden. Als wahre schlagende Herzen unserer Stadt haben diese Bereiche eine neue Dynamik zurückgewonnen, die Zweckmäßigkeit und Ästhetik verbindet. In diesem Rahmen wurde die landschaftliche Neugestaltung des Stadtzentrums und seiner Kreisverkehre in Angriff genommen, um ein angenehmeres und harmonischeres Lebensumfeld zu schaffen, wobei die Klimaanpassung der gepflanzten Arten berücksichtigt wurde. Die Arbeiten zur Erweiterung unseres Hôtel de Ville sowie dessen Umgestaltung wurden fristgerecht abgeschlossen. Dieses Projekt konkretisiert unseren Willen, den Empfang der Bürger noch weiter zu modernisieren und zu verbessern. Von nun an sind alle öffentlichen Dienste an einem einzigen Ort zusammengefasst, was einen funktionalen, barrierefreien und an die Bedürfnisse aller angepassten Rahmen bietet.“ Nach dem Hôtel de Ville und der école Eugène-Oswald setzte die Gemeinde ihr energetisches Sanierungsprogramm für kommunale Gebäude fort. So wurde während der Sommerpause, abseits der traditionellen Instandsetzungsarbeiten an den Schulen, die energetische Sanierung der école du Moulin-Vieux zügig in die Tat umgesetzt.
SMART CITY
„Diese Baustelle sah neben der Sanierung des Gebäudes auch einen energetischen Aspekt vor, der im Mittelpunkt unserer Studien stand. Die Stadt hat 40 Photovoltaikanlagen auf dem Dach installieren lassen. Das Ziel dieser Arbeiten war es, den klimatischen Herausforderungen besser zu begegnen und dank dieser vollständigen Sanierung der Räumlichkeiten eine Reduzierung des Verbrauchs um 30 % auf das gesamte Gebäude zu erreichen. In diesem Zusammenhang habe ich im vergangenen Jahr mit Ihnen über die Arbeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz gesprochen, bei denen Leuchtmittel durch LEDs ersetzt und die Intensität nachts in bestimmten Vierteln gesenkt wurde. Die Ergebnisse liegen vor. Auf diese Weise wurden 2024 Einsparungen in Höhe von 100.000 € bei der Straßenbeleuchtung erzielt. Wir werden diesen Weg fortsetzen, mit dem Ziel, eine echte Smart City zu werden und noch mehr als 100.000 € zusätzliche Einsparungen anzustreben“, verrät das Ortsoberhaupt. Unter den bedeutenden Projekten, die 2024 realisiert wurden, nimmt die Instandsetzung der route du Carrubier eine zentrale Rolle ein. Diese in der Sommersaison stark frequentierte Straße wurde einer vollständigen Erneuerung unterzogen, um eine höhere Sicherheit, optimalen Fahrkomfort und eine bessere Verkehrsregelung zu gewährleisten. Aber 2024 war auch das Jahr der Anschaffung eines neuen Wassertankwagens für das Comité Communal Feu de Forêt, was eine strategische Investition im Kampf gegen Waldbrände darstellt. Es stärkt somit die Präventions- und Interventionsmittel des CCFF und sichert den Schutz der Naturräume.
Fotos Alain BLANCHOT.