Drogenbeschlagnahme auf einem Handelsschiff vor dem Hafen von Sète
Am 13. Mai führten der Service garde-côte des douanes (SGCD) und die Gendarmerie maritime eine gemeinsame Operation gegen den Drogenhandel auf See durch.
In der Tat koordiniert der préfet maritime de la Méditerranée die Aktivitäten aller Verwaltungen, die an den Maßnahmen des Staates auf See mitwirken. Die Bekämpfung des illegalen Handels ist eine der Prioritäten der Regierung, für die sich die zuständigen Dienste voll einsetzen. In diesem Rahmen wurde am vergangenen 13. Mai eine gezielte Operation zur Bekämpfung des Drogenhandels im Mittelmeer durch den SGCD de Méditerranée und das Groupement de Gendarmerie maritime de Méditerranée durchgeführt. Diese gemeinsame Operation NARCOPS mobilisierte zahlreiche nautische und Unterwassermittel sowie mehrere Ermittlungsdienste. So waren die Douane mit den Brigades garde-côtes de Sète (Boot DF26) und Marseille sowie der Brigade de surveillance extérieure de Sète und die Gendarmerie maritime mit der Brigade de Sète und dem Peloton de sûreté maritime et portuaire de Port-de-Bouc an diesem Einsatz beteiligt.
58 KILO DROGEN
Am 13. Mai, als ein Massengutfrachter aus Paranagua in Brésil mit Bestimmungsort Sète im Visier der Einsatzzentren der Douane und der Gendarmerie maritime stand, war er bei seiner Ankunft in den Gewässern vor Sète Gegenstand eines koordinierten Einsatzes. Am frühen Abend, während ein Teil der Beamten das Innere des Schiffes inspizierte, führten Taucher eine Untersuchung des Rumpfes unter Wasser durch. Diese entdeckten ein erstes rechteckiges Paket, das im Ruderkoker, dem unter Wasser liegenden Teil des Schiffes, versteckt war. Da es von außen unmöglich zu bergen war, öffneten die Beamten den Raum vom Schiffsinneren aus und entdeckten zwei Pakete mit 50 Paketen Kokain mit einem Gesamtgewicht von 58 kg. Während dem Kapitän des Schiffes seine Festnahme durch den Zoll mitgeteilt wurde, beschlagnahmte die Douane die Drogen zwecks Vernichtung. Nach Beendigung des Zollgewahrsams wurde der Kapitän des Schiffes dem Office anti-stupéfiants (OFAST) in Montpellier übergeben und anschließend freigelassen. Nach dieser Beschlagnahme hat die Juridiction interrégionale spécialisée de Marseille eine Voruntersuchung wegen des Imports von Betäubungsmitteln in einer organisierten Bande, Drogenhandels und der kriminellen Vereinigung zur Vorbereitung eines Verbrechens in einer organisierten Bande eingeleitet. •