„Rolling Stones 1971“ lässt die Rock-'n'-Roll-Jahre wieder aufleben
Die Ausstellung blickt in Bildern auf den Sommer 1971 zurück.

Zu jener Zeit landeten die Musiker der größten Rockband der Welt nach steuerlichen Problemen in Angleterre im Süden von France. In ihrem Gefolge der französische Fotograf Dominique Tarlé. Als Urheber zahlreicher Fotografien der Band, bestehend aus Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts, Bill Wyman und Mick Taylor, schloss er sich ihnen an, um ihr offizieller Fotograf zu werden.
EINE AUSWAHL VON 44 AUFNAHMEN

Unter den zahlreichen Aufnahmen erinnert eine Auswahl von 44 an diese privilegierten Momente. „Wir lassen eine schöne Epoche wiederaufleben, auch wenn uns das nicht jünger macht. Die damalige Generation kannte keine Grenzen. Es tut gut, wieder in jene Jahre einzutauchen“, erklärte der Bürgermeister, als er den Fotografen zur Vernissage begrüßte. Für Dominique Tarlé war es das Abenteuer seines Lebens, wie er bei der Schilderung dieser außergewöhnlichen beruflichen Beziehung gerne betonte. Zahlreiche Anekdoten veranschaulichten die Worte des Fotografen. So hatte er seine Eltern davon überzeugt, dass er la Manche überqueren müsse, um sein Englisch zu verbessern. Er wohnte über einem Pub, und von dort aus, dank wunderbarer Begegnungen wie der mit einem gewissen Mick Taylor, formte sich sein Schicksal als offizieller Fotograf der Rolling Stones. Im Laufe der Jahre verewigte er diese fabelhaften Musiker: „Wenn man sich leidenschaftlich für Fotografie, Rock und Rhythm and Blues interessiert, wie könnte man da ablehnen, der einzige Fotograf zu sein, der mit dieser legendären Band zusammengelebt hat, insbesondere während ihres Exils in France im Jahr 1971 in Villefranche-sur-Mer, wo die Rolling Stones ihren Wohnsitz bezogen hatten?“
Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Galerie de l’Instant realisiert wurde, ist bis zum 27. September im Espace Culturel (612, avenue de Provence) zu sehen.
Francine MARIE (Text und Foto).