Die französische Méditerranée erhält eine neue Meeresbeckenstrategie
Der Préfet der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, Georges – François Leclerc, und Vizeadmiral Christophe Lucas, Préfet maritime der...

Diese wird von allen Akteuren des Meeres und der Küste in den nächsten sechs Jahren umgesetzt. Das Projekt zur Aktualisierung der Strategie für das Meeresbecken Méditerranée wurde am 20. Juni 2025 von den achtzig Mitgliedern des Conseil maritime de façade Méditerranée einstimmig angenommen und am 28. Oktober 2025 durch interpräfektoralen Erlass für eine Dauer von sechs Jahren genehmigt.
Es ist ein wichtiger Schritt am Ende einer Arbeit, die die öffentlichen und privaten Akteure des Meeresbeckens stark mobilisiert hat.
Die Konsultation begann bereits 2023, zunächst im Conseil maritime de façade, dann mit der breiten Öffentlichkeit, insbesondere anlässlich der öffentlichen Debatte „la mer en débat“, die in Méditerranée besonders reichhaltig war. Diese Strategie steht in der Kontinuität der von France in Europa und auf internationaler Ebene eingegangenen Verpflichtungen und verleiht dem Meeresbecken Méditerranée eine Vision bis 2050.
Die Vertreter des Staates, der Gebietskörperschaften, der Sozial- und Berufsverbände, der Vereine und Verbände blicken gemeinsam auf eine wirksame Verwaltung der Schutzgebiete, die Erhaltung einer nachhaltigen Fischerei, die Anpassung an den Rückgang der Küstenlinie, die interportäre Kooperation oder auch die strikte Begrenzung der durch Tourismus und Wassersport verursachten Belästigungen.
Zudem hat sich das Meeresbecken Méditerranée zum ersten Mal mit einer Kartierung der bis 2027 als streng geschützt auszuweisenden Gebiete mit dem Ziel von 5 % der französischen Gewässer der Méditerranée sowie einer Kartierung der Prioritätsgebiete für die Entwicklung der Offshore-Windenergie in zehn Jahren und bis 2050 ausgestattet.
Diese Kartierungen wurden insbesondere mit den Vertretern der Berufsfischerei am Rande der Conférence des Nations Unies sur l'Océan in Nice abgestimmt, um den Erhalt dieser wirtschaftlichen Aktivität mit der Stärkung des Schutzes der biologischen Vielfalt und der Beschleunigung der Produktion erneuerbarer Energien in Einklang zu bringen.
Der Staat und die Akteure haben sich dafür entschieden, diese Strategie verständlicher und operationaler zu gestalten.
So wurde die Situation, in der sich die Meeresumwelt sowie die wirtschaftlichen Aktivitäten auf dem Meer und an der Küste befinden, aktualisiert.
Es wurden auch verbindliche Ziele und ehrgeizige, aber erreichbare Vorgaben für die nächsten sechs Jahre festgelegt, wie zum Beispiel: Erreichen von 100 % der Badestellen mit guter Wasserqualität; Verringerung der Anzahl illegaler oder unfallbedingter Einleitungen von Schadstoffen ins Meer; Erreichen von 80 % der in den französischen Gewässern der Méditerranée fahrenden Kreuzfahrtgesellschaften unter den Unterzeichnern der Charta „croisière durable“; Ausstattung von 2/3 des prioritären Standorte[1] mit einem Instrument zur Begrenzung des Ankerdrucks auf marine Lebensräume; Sensibilisierung von 6.500 Freizeitschiffern für umweltfreundliches Verhalten in jeder Saison; Erfassung von 100 marin-pädagogischen Schutzgebieten (Aires marines éducatives), etc.

• Foto PRESSE AGENCE. ZUR INFO... Diese Strategie wird fortan die Umsetzung des 2022 verabschiedeten und von allen Akteuren der Méditerranée gesteuerten Aktionsplans leiten, der hier zu finden ist: https://www.
dirrm. mediterranee. developpement-durable.
gouv. fr/adoption-du-plan-d-action-du- document-strategique-a3026. html Um auf die Strategie und die nützlichen Dokumente zuzugreifen, geht es hier lang: https://www.
dirrm. mediterranee. developpement-durable.
gouv. fr/document-strategique-de-facade- mediterranee-r335. mouillages
Foto PRESSE AGENCE. [1] Identifiziert in der Méditerranée-Strategie zur Verwaltung von Ankerplätzen