Selbstüberwindung für Alexandra und Sophie bei der Rallye Roses des Sables
Im Jahr 2025 feierte die afrikanische Rallye-Raid ihr 25-jähriges Bestehen.

Dieses einzigartige Treffen (vom 17. bis 26. Oktober 2025) brachte Frauen aus ganz France und darüber hinaus zu einem 100 % weiblichen, sportlichen und solidarischen Abenteuer im Herzen der marokkanischen Wüste zusammen.
Unter ihnen zwei Bewohnerinnen der Region Sud, Alexandra und Sophie, die mit ihrem Team „Team Cap ou pas Cap“ stolz das Var und Bormes-les-Mimosas vertraten. Über die sportliche und mechanische Herausforderung hinaus erlebten sie ein zutiefst menschliches Abenteuer. Bei dieser solidarischen Rallye engagierten sie sich, um zwei ihnen am Herzen liegende Anliegen zu unterstützen: „Femin'Hymne“ und „Les Rêves de Lana“.

BRUSTKREBS In der Tat unterstützt Sophie Lioust-Bardy Femin'Hymne, einen Verein, der von der Senologin und Chirurgin Magali Niederoest gegründet wurde und Frauen nach einer Brustkrebserkrankung begleitet. Die junge Frau erklärt: „Es ist nicht nur ein Verein, es ist ein Sprungbrett für den Neuanfang von Frauen, die das Undenkbare bewältigt haben. Durch Yoga, Bodypainting und Meditation finden sie wieder Zugang zu ihrem Körper und ihrer Weiblichkeit.“
Alexandra Giraudo ihrerseits trug die Farben des Vereins „Les Rêves de Lana“, der im Gedenken an ein kleines Mädchen aus Bormes-les-Mimosas gegründet wurde, das viel zu früh durch Krebs gerissen wurde.
Sie erzählt: „Lana ist vor eineinhalb Jahren von uns gegangen. Wir haben ihren Papa getroffen, um Lanas Farben in der Wüste zu tragen. In Bormes-les-Mimosas kennt jeder Lana. Sie gehört zu unserem Alltag. Bei einem Treffen schlug ihr Papa eines ihrer Hefte auf, und Lana hatte darin geschrieben: ‚Ich träume davon, nach Afrique zu reisen.‘“
Für uns ergab diese kleine Notiz plötzlich einen tiefen Sinn. Wir sind für „Les Rêves de Lana“ gelaufen, in der Hoffnung, der Kraft gerecht zu werden, die sie während ihrer gesamten grausamen Krankheit bewiesen hat.“ Durch ihre Geschichten verkörperte das Team „Team Cap ou pas Cap“ perfekt den Geist der Rallye, das heißt Solidarität, Selbstüberwindung und Schwesterlichkeit.
Getragen von einer breiten lokalen Unterstützung waren sie bereit, sich dieser schönen Herausforderung zu stellen. In logistischer und finanzieller Hinsicht konnte diese Teilnahme an der Rallye dank Unterstützungen und Sponsoren realisiert werden, darunter die Ville de Bormes-les-Mimosas, das Département und lokale Handelsmarken, welche die beiden Rennfahrerinnen unterstützten.
AUF DER STRECKE Vom Start in Marrakech bis zur Ankunft in Fez gleicht die afrikanische Rallye-Raid einem verrückten Abenteuer, gekrönt von der Schönheit herrlicher Dünen und dem Team aus Bormes-les-Mimosas Nr. 329. Am Steuer ist Sophie bereits eine erfahrene Teilnehmerin, da dies ihre 20. Teilnahme war. Alexandra, ihre neue Teamkollegin, trat zum ersten Mal an.
Sie war sehr glücklich, mit dem Verein „Team Cap ou pas Cap“ einen Traum zu leben. Letztendlich eine sportliche und mechanische Herausforderung im Herzen der marokkanischen Wüste während 10 außergewöhnlicher Tage.
Ohne Pannen oder Aufgaben. Am Ziel belegte das Duo den 39. Platz von 78 Teams in der Kategorie 4x4.
Ein Zweiergespann, das somit perfekt zwischen Fahrerin und Beifahrerin funktionierte, in großer Vertrautheit und mit einem solidarischen Engagement in einem zutiefst menschlichen Wettbewerb. „Für uns hat die Rallye-Raid somit ihren vollen Sinn erhalten“, erklärten sie nach ihrer Rückkehr ins Var.
Sichtlich erfreut waren sie, diese Herausforderung für alle, die gegen den Krebs kämpfen, gemeistert zu haben.
Francine MARIE - Fotos DR.