Spitzenköche feiern die Exzellenz der lokalen Erzeuger
Die beliebte Veranstaltung „Les Chefs à Saint-Tropez“ stellt in ihrer 6. Ausgabe die Erzeuger in den Mittelpunkt der Haute Gastronomie.


C' est un pari audacieux qui s'est transformé, en l'espace de six ans, en une véritable institution varoise. L'événement « Les Chefs à Saint-Tropez » s'apprête à ouvrir de nouveau la haute saison sur la célèbre Place des Lices, confirmant son statut de rendez-vous majeur pour la gastronomie et le terroir régional. “Loin du tumulte habituel, cette manifestation a choisi dès ses débuts de privilégier le sens et l'authenticité”, rappelle François de Canson, président du Comité Régional de Tourisme (CRT). Le bilan de l'édition précédente témoigne de cet engouement populaire et critique. “En 2025, plus de 170 000 visiteurs se sont pressés pour rencontrer les 150 producteurs et artisans d'exception réunis pour l'occasion. « En seulement cinq éditions, nous avons créé le rendez-vous d'ouverture de la haute saison. Un rendez-vous attendu, identifié et respecté », se félicitent les organisateurs”, ajoute Jean-Pierre Ghiribelli, président de l’UMIH du Var.
STERNE IM DIENST DER ERDE
Die Philosophie der Veranstaltung beruht auf einer Umkehrung der üblichen Rollen: „Hier sind nicht die Sterneköche die Stars, so prestigeträchtig sie auch sein mögen, sondern diejenigen, die das Land bearbeiten. Für diese neue Ausgabe wurde die Schirmherrschaft Mauro Colagreco anvertraut, dem mit drei Sternen ausgezeichneten Chefkoch des Mirazur in Menton, der weltweit für sein Engagement für eine Gastronomie bekannt ist, die das Lebendige und die Zyklen der Natur respektiert.“ Er wird von emblematischen Persönlichkeiten der französischen Küche wie Arnaud Donckele, Gérald Passedat, Marc Veyrat, Sydney Biasotto oder auch Alexandre Fabris umgeben sein. Diese großen Namen der Küche sind bereit, ihre eigene Bekanntheit zurückzustellen, um die Arbeit der Gemüsebauern und Handwerker aufzuwerten. „Sie kommen aus Treue zur Region, um daran zu erinnern, dass die große Küche immer auf einem großartigen Boden beginnt, da kulinarische Exzellenz nicht bodenlos sein kann“, fährt François de Canson fort. Besondere Erwähnung findet Pascale Perez, die treibende Kraft der Veranstaltung. „Ihre Energie, ihre Hartnäckigkeit und ihr hoher Anspruch haben es dieser Veranstaltung ermöglicht, Jahr für Jahr neue Meilensteine zu erreichen“, präzisiert Jean-Pierre Ghiribelli und lobt einen kollektiven Erfolg, der von einer lebendigen Seele getragen wird.

OFFENSIVSTRATEGIE
Über das gastronomische Fest hinaus fügt sich „Les Chefs à Saint-Tropez“ in eine globale Wirtschafts- und Tourismusstrategie ein, die von der Région Sud getragen wird. „Der Sektor hat mit mehr als 150.000 Arbeitsplätzen im Tourismus, 25.000 Unternehmen und einem Jahresumsatz von über 20 Milliarden Euro, was 13 % des regionalen BIP entspricht, ein erhebliches Gewicht. Bei 34 Millionen Besuchern pro Jahr und 238 Millionen Übernachtungen geht es darum, diesen Wohlstand an die lokalen Erzeuger weiterzugeben“, betont der Präsident des CRT. Dies ist der Sinn des Gütesiegels „100% Valeurs du Sud“, das auf Initiative von Renaud Muselier, dem Präsidenten der Region, ins Leben gerufen wurde. Diese Initiative, die bereits fast 240 Produkte und 13 anerkannte Projekte umfasst, zielt darauf ab, die Herkunft zu garantieren, Transparenz zu gewährleisten und die Wertschöpfung besser zu verteilen. Das Ziel ist klar: „Vom besseren Produzieren zum besseren Essen gelangen“ und den Kaufakt verantwortungsvoller zu gestalten.

AGROTOURISMUS ALS WACHSTUMSHEBEL
Angesichts der Herausforderungen der Landwirtschaft hat die Region eine konkrete Unterstützung für den Agrotourismus eingerichtet. Eine Beihilfe von 20.000 € pro Betrieb steht zur Verfügung, um die für die Öffnung für die Öffentlichkeit erforderlichen Investitionen zu decken. Zwölf Projekte haben bereits von dieser Begleitung profitiert, die es ermöglicht, zusätzliche Einnahmen zu erzielen, kurze Wege zu fördern und die Touristenströme über das Jahr zu verteilen. Der Saisonstart in Saint-Tropez hat daher eine starke symbolische Dimension. Es geht darum zu betonen, dass die internationale Ausstrahlung des Reiseziels nur dann wertvoll ist, wenn sie tief in ihrer Region verwurzelt bleibt. „Was wir jeden Frühling in Saint-Tropez einläuten, ist nicht nur eine Touristensaison. Es ist eine Saison der Treue zu unserer Erde“, schließt die Organisation. Zwischen der Sonne der Felder und dem Glanz der Sterneküchen verspricht die Veranstaltung einmal mehr, das Zusammenkommen derer zu feiern, die erzeugen, und derer, die die Produkte veredeln, und erinnert daran, dass hinter jedem Traumziel Frauen und Männer stehen, die die Landschaften prägen.