Eine einzigartige sensorische Reise im Herzen des Dorfes
Der Garten Léon Chommeton ist ein botanischer Raum, der einer weltweiten Mimosenkollektion gewidmet ist.

Am Fuße der historischen Fassaden, die den Ruf des Dorfes ausmachen, wird eine grüne Oase erblühen. Der Garten wird seine Tore für die Öffentlichkeit öffnen und bietet ein neuartiges botanisches Eintauchen sowie einen harmonischen Dialog zwischen dem baulichen Erbe und einer außergewöhnlichen Pflanzenwelt. Als echte Botschaft der Mimose konzipiert, verspricht dieser Garten den Besuchern eine sensorische Weltreise durch eine Sammlung seltener und spektakulärer Exemplare.
Das von der Municipalité getragene Projekt ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Experten. Die Expertise von Julien Cavatore, pépiniériste borméen und anerkannter Mimosenspezialist, wurde mit dem Know-how der städtischen Teams kombiniert, insbesondere mit denen von Benoît Autenzio für die Abteilung Espaces verts und von Frédéric Dupied für die technischen Dienste.
Gemeinsam haben sie das Gelände umgestaltet, um dort mehr als sechzig Mimosenarten zu akklimatisieren. Diese aus Afrika, Amerika oder auch Chile stammenden Akazien bieten ein Festival der Farben und Düfte, das sich über die Jahreszeiten erstreckt, weit über die traditionelle Winterblüte hinaus.

Der Maire sieht in diesem Projekt eine neue Etappe bei der Aufwertung seiner Gemeinde: „Es ist eine Errungenschaft, welche die prestigeträchtigen Auszeichnungen der Stadt veredelt, die im Wettbewerb Villes et Villages Fleuris mit „4 Fleurs“ ausgezeichnet und Mitglied von Plus Beaux Villages de France ist. Mit diesem blühenden Balkon wertet die Stadt ihre Titel auf und wird den Besuchern eine einzigartige sensorische Reise bieten“, betont er.
Über seine Ästhetik hinaus wurde der Garten nach den Prinzipien einer nachhaltigen Bewirtschaftung gestaltet, die auf die Schonung der natürlichen Ressourcen abzielt. Ein intelligentes, selbstregulierendes Tröpfchenbewässerungssystem wurde installiert, um den Wasserverbrauch zu optimieren. Die Böden werden durch eine pflanzliche Mulchschicht geschützt, eine Technik, die die Wasserverdunstung einschränkt und gleichzeitig die Notwendigkeit des manuellen Jätens verringert.
Um ein dauerhaftes botanisches Interesse zu garantieren, werden die Mimosen von anderen ausgewählten Pflanzen wie Proteaceae aus Südafrika, Lantanas oder Agapanthus begleitet, was das ganze Jahr über ein lebendiges und vielfältiges Bild schafft.
Schließlich besitzt der Garten eine starke pädagogische Dimension: Jede Pflanze ist mit einem detaillierten botanischen Etikett versehen, so dass Besucher, ob Laien oder Liebhaber, die Herkunft und die Besonderheiten jeder Art entdecken und so zu echten Experten der faszinierenden Welt der Mimose werden.
Foto DR.