27.07.2026

Begegnung mit Steve Peironet, Sportdirektor, im Herzen dieser Dynamik.

RGVon Rédaction Gazette du VarJournalist 1. Juni 2026 Lesezeit: 4 Min.
Rencontre avec Steve Peironet, directeur sportif, au cœur de cette dynamique.
Rencontre avec Steve Peironet, directeur sportif, au cœur de cette dynamique.© La Gazette du Var
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Seine Qualifikation für ein zweites Final Four in Folge, das am vergangenen 13. April ausgetragen wurde (der Verein belegte den 3. Platz im Coupe de France), verdeutlichte die Solidität eines Modells, das auf Organisation, interner Strukturierung, der Mobilisierung von Ehrenamtlichen, dem Erstarken des Vorstands und dem wachsenden Engagement der Wirtschaftspartner basiert.

Rencontre avec Steve Peironet, directeur sportif, au cœur de cette dynamique.

Über die sportlichen Leistungen hinaus ist es ein menschliches, kollektives Abenteuer, bei dem jede Reise, jedes Spiel, jede soziale Aktion dieselbe Geschichte erzählt: ein Verein, der Wert, Verbundenheit und Emotionen schafft.

Begegnung mit Steve Peironet, Sportdirektor, im Herzen dieser Dynamik.

Steve, zwei Jahre in Folge wieder beim Final Four dabei zu sein – was verrät diese erneute Qualifikation über die Solidität des Projekts, das Sie tragen? S. P.

Diese Qualifikation zeigt, dass der Verein einen wichtigen Meilenstein erreicht hat. Letztes Jahr war das Erreichen des Finales bereits ein historischer Moment. In dieser Saison wieder im Final Four der Élite zu stehen, hat bestätigt, dass unser Modell tragfähig ist.

Rencontre avec Steve Peironet, directeur sportif, au cœur de cette dynamique.

Sur le plan sportif, vous avez abordé ce rendez-vous avec une dynamique très positive. S.P. Oui, le quart de finale contre Saint-Brieuc, remporté 3–0 devant plus de 1 000 personnes, a été un moment très fort. Ensuite, il y a eu la victoire 3–2 à Bellaing, malgré deux absents majeurs. C’était la revanche de la finale du championnat de l’an dernier. Gagner là-bas, dans ces conditions, c’est une vraie performance. Trois victoires consécutives avant le Final Four, c’est exactement ce qu’il fallait pour aborder ce rendez-vous dans les meilleures dispositions.

Es basiert auf einem sehr breiten Kollektiv: den Spielern natürlich, aber auch den Verantwortlichen, dem Vorstand, den Angestellten und den Ehrenamtlichen. Jeder bringt sich ein, jeder leistet seinen Beitrag. Es ist dieser Zusammenhalt, diese Fähigkeit, mit Disziplin und Leidenschaft zusammenzuarbeiten, die es uns ermöglicht, trotz begrenzter Mittel voranzukommen und weiter zu wachsen.

In sportlicher Hinsicht sind Sie dieses Event mit einer sehr positiven Dynamik angegangen. S. P.

Ja, das Viertelfinale gegen Saint-Brieuc, das wir vor über 1.000 Zuschauern mit 3:0 gewonnen haben, war ein sehr starker Moment. Danach gab es den 3:2-Sieg in Bellaing trotz zweier wichtiger Ausfälle. Es war die Revanche für das Meisterschaftsfinale des letzten Jahres.

Dort unter diesen Bedingungen zu gewinnen, ist eine echte Leistung. Drei Siege in Folge vor dem Final Four waren genau das, was wir brauchten, um diese Begegnung unter den besten Voraussetzungen anzugehen.

Die Saison war auch von einer sehr anspruchsvollen Logistik geprägt. Wie haben Sie das bewältigt?

S. P.

Mit viel Disziplin und Vorausschau. Wir haben elf Reisen in den Norden unternommen, was finanziell und menschlich einen enormen Aufwand bedeutete. Einige Fahrten fanden am selben Tag mit mehreren Umstiegen statt.

Das sind keine idealen Bedingungen für Höchstleistungen, aber wir müssen mit unseren Mitteln auskommen. Zusammen mit den Vereinsverantwortlichen und dem Vorstand haben wir daran gearbeitet, jede Reise zu optimieren, die Ausgaben zu begrenzen und die Spieler zu schonen. Es ist eine grundlegende Arbeit, die für die Öffentlichkeit unsichtbar ist, sich aber als wesentlich erweist, um die Leistung zu sichern.

Das Final Four stellte eine zusätzliche Herausforderung dar? S. P.

Ja, denn man muss zwei Spiele an einem Wochenende bestreiten, darunter ein Halbfinale gegen den Tabellenführer Harnes bei ihm zu Hause. Am Sonntag folgt je nach Ergebnis ein Finale oder das Spiel um Platz 3–4, das für den Einzug in den professionellen Coupe de France von Bedeutung sein kann. Es ist ein körperlich und mental sehr anspruchsvolles Format.

Man muss die Müdigkeit, die Erholung, die Konzentration bewältigen... und das alles im Kontext einer langen Reise. Es ist eine echte organisatorische Herausforderung.

Der Verein hat sich als wichtiger Akteur in der Region etabliert. Wie erklären Sie sich diese Entwicklung?

S. P.

Der VCHPL repräsentiert Hyères, Pierrefeu und La Londe-les-Maures. Die aufeinanderfolgenden Fusionen haben eine starke Identität geschaffen. Die Spielabende bieten ein echtes Event mit lokalen Vereinen, Tänzerinnen, Turnerinnen und DJs.

Wir möchten ein umfassendes Erlebnis bieten, das für alle zugänglich ist. Zudem führen wir soziale Aktionen durch, mit Einsätzen in EHPAD, Aktivitäten für Menschen mit Mehrfachbehinderungen und generationenübergreifenden Projekten. Der Verein ist nicht nur sportlich aktiv, denn er schafft Verbindungen, Werte und Sinn.

Das ist es, was uns auszeichnet.

Die Rolle des Ehrenamtlichen scheint entscheidend zu sein?

S. P. Ohne sie gäbe es nichts. Sie bauen die Halle auf, betreiben den Kiosk, kümmern sich um den Empfang und die Logistik. Beim Viertelfinale war die Stimmung unglaublich. In meiner 17-jährigen Karriere habe ich das selten erlebt. Ihr Engagement ist eine Säule des Vereins.

Sie schenken Zeit, Energie und Leidenschaft. Sie sind die Seele des VCHPL.

Auch die Wirtschaftspartner werden immer zahlreicher.

Wie erklären Sie sich das? S. P.

Wir haben bei null angefangen. Heute haben wir einen strukturierten Business Club. Eine Stunde vor jedem Spiel treffen sich die Partner, tauschen sich aus und netzwerken.

Sie finden einen Sinn in ihrem Engagement: Sichtbarkeit, wirtschaftliche Beziehungen, regionale Verankerung. Das Final Four hat unsere Attraktivität gesteigert. Der Verein wird zu einem Ort, an dem man Sport treibt, aber auch Geschäfte macht.

Und das kommt der gesamten Region zugute.

Ein letztes Wort für diejenigen, die den Verein begleiten?

S. P.

Ich danke den Ehrenamtlichen, den Partnern, den Kommunen, den Verantwortlichen und dem Vorstand. Ihr Engagement ist unverzichtbar. Mit wenigen Mitteln schaffen wir etwas sehr Starkes.

Und ich lade die Wirtschaftsakteure der Region ein, ein Spiel zu besuchen: Sie werden sofort verstehen, warum dieser Verein wächst und warum er alles um sich herum mitwachsen.

Interview geführt von Pierre BEGLIOMINI.