La Région startet einen Plan zur Wiederbelebung einer in Schwierigkeiten geratenen Branche
La Région Sud, führend im Bio-Bereich, hat einen Plan für 2026-2028 verabschiedet, um ihre Branchen zu konsolidieren und den Konsum wiederzubeleben.

Der Conseil régional hat am 26. Juni auf seiner Assemblée Plénière den „Plan Bio Régional 2026-2028“ verabschiedet. Diese strategische Initiative zielt darauf ab, einen Sektor zu unterstützen, der mit einer deutlichen Verlangsamung der Verbrauchernachfrage konfrontiert ist, und den Vorsprung der Region in diesem Bereich zu sichern.
Mit 35 % ihrer landwirtschaftlich genutzten Fläche (SAU), die biologisch zertifiziert ist, weist die Region die beste Quote in France métropolitaine auf. Diese Dynamik schlägt sich in mehr als 5.000 in der Branche engagierten Betrieben und der Schaffung von rund 11.500 befristeten Beschäftigungsverhältnissen nieder.
Obwohl sich die ökologisch bewirtschaftete Fläche im letzten Jahrzehnt verdoppelt hat, wird diese Dynamik heute durch eine ungünstige Konjunktur gebremst, die durch einen Rückgang des Konsums gekennzeichnet ist. Diese Trendwende gefährdet das wirtschaftliche Gleichgewicht vieler Erzeuger.
DREI ACHSEN
Der in Abstimmung mit den staatlichen Stellen und den professionellen Akteuren – von den Erzeugern bis zu den Händlern – ausgearbeitete Plan gliedert sich in drei klare Prioritäten. Das erste Ziel ist es, den Konsum regionaler Bioprodukte durch die Stärkung kurzer Wege und Werbemaßnahmen wiederzubeleben.
Die zweite Achse zielt darauf ab, die bestehenden Branchen zu konsolidieren und ihre Entwicklung zu begleiten. Die dritte Säule schließlich besteht darin, den Landwirten zu helfen, die aktuellen wirtschaftlichen, klimatischen oder ökologischen Herausforderungen zu bewältigen, um die Widerstandsfähigkeit und Rentabilität ihrer Betriebe zu sichern.
Dieser Plan steht in der Kontinuität einer bereits gut etablierten Unterstützung. La Région Sud wendet jedes Jahr fast 1,3 Millionen € für die Entwicklung des ökologischen Landbaus auf. Diese Mittel finanzieren insbesondere die Begleitung der Betriebe, die Strukturierung der Branchen oder Forschungsprojekte.
Mit diesem neuen Fahrplan will die Regionalexekutive eine leistungsstarke, wertschöpfende ökologische Landwirtschaft aufrechterhalten, die in den Gebieten verankert ist und eine zentrale Rolle für die Ernährungssouveränität der Region spielt.
„Le bio est une chance pour notre territoire. Il permet de créer de la valeur, de préserver nos ressources et de répondre aux attentes des habitants. Avec ce plan, la Région Sud fait le choix d’être aux côtés des agriculteurs et de structurer des filières solides, pour ancrer durablement le bio dans nos territoires“, indique la Région.
Artikel aus der Printausgabe von La Gazette du Var