01.11.2026
La gazettedu Var
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Mittelmeer: Sommerbilanz von Anstieg der Unfälle und Todesfälle geprägt

Die Seesicherheitsbilanz zeigt mehr Einsätze und 42 Todesfälle, hauptsächlich verursacht durch die Unachtsamkeit der Nutzer.

FAVon Fotos Alain BLANCHOTJournalist 2. November 2026 Lesezeit: 2 Min.
Méditerranée : un bilan estival marqué par une hausse des accidents et des décès
Méditerranée : un bilan estival marqué par une hausse des accidents et des décès© La Gazette du Var
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Am 16. Oktober legte der Vice-amiral d’escadre Laurent Hermann, préfet maritime de la Méditerranée, eine besorgniserregende Bilanz für die Sommersaison 2026 vor. An der Seite des Direktors des CROSS MED bestätigte er einen erneuten Anstieg der Rettungseinsätze auf See, der hauptsächlich auf Risikoverhalten zurückzuführen ist.

Zwischen dem 1. Mai und dem 30. September koordinierte das regionale Überwachungs- und Rettungszentrum 3 659 Einsätze, was einem Anstieg von 3,5 % gegenüber 2025 entspricht. Insgesamt waren 10 563 Personen von diesen Einsätzen betroffen.

Die menschliche Bilanz ist schwer: 42 Personen starben oder gelten als vermisst. Die Zahl der Verletzten beläuft sich auf 332, ein Anstieg um 10 %.

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Für die Behörden erklärt sich diese alarmierende Feststellung vor allem durch „Unerfahrenheit, mangelnde Vorbereitung, Leichtsinn und unverantwortliches Verhalten“.

Erhöhtes Aufkommen und Risikoverhalten

Diese Unfallentwicklung ist Teil eines grundlegenden Trends mit einer verstärkten Nutzung der Küste und einer Diversifizierung der Wassersportaktivitäten. Der Risikozeitraum erstreckt sich somit mittlerweile vom Frühjahrsbeginn bis in den Herbst.

Obwohl extreme Hitze den Sommer prägte, stellt die Préfecture maritime klar, dass erste Analysen keinen Zusammenhang zwischen der Hitzewelle und der Unfallentwicklung herstellen. Die individuelle Verantwortung der Ausübenden, ob Amateure oder Profis, wird in Frage gestellt.

Die Brennpunkte der Saison

Das Stand-Up-Paddling ist mit 174 koordinierten Einsätzen, was einem spektakulären Anstieg von 76 % entspricht, zu einem zentralen Sorgen Thema geworden. Eine Sensibilisierungskampagne wurde ins Leben gerufen, insbesondere mit Décathlon, um zur Kennzeichnung der Ausrüstung aufzurufen und das Auslösen von Rettungseinsätzen aufgrund von Fehlalarmen zu vermeiden.

Auch beim Baden gab es einen starken Anstieg der Einsätze mit 196 Einsätzen (+65 %), obwohl die Zahl der Todesfälle stabil blieb. Diese Zahl unterstreicht die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Diensten und den Gemeinden, die in der 300-Meter-Zone zuständig sind, zu verstärken.

Schließlich überschatteten zwei tragische Unfälle die Saison. Eine Kollision zwischen zwei Schiffen in Mandelieu-la-Napoule forderte ein Todesopfer und 21 Verletzte, während ein Unfall mit einem Ziehtube in Saint-Cyprien zum Tod von zwei Personen führte. Diese Ereignisse erfordern eine Analyse der Geschwindigkeitskontrolle und der Verantwortung der Vermieter.

Verstärkte Kontrollen

Angesichts dieser Situation haben die Ordnungskräfte ihre Präsenz auf See intensiviert. Insgesamt wurden 12 401 Kontrollen durchgeführt (+4 %), was zu 205 Entzügen oder Aussetzungen von Führerscheinen führte. Rund zwanzig groß angelegte Operationen namens SECUMER wurden ebenfalls durchgeführt.

Die Saison war auch durch das Inkrafttreten des RIPOST-Gesetzes im August geprägt. Dieser Text verstärkt die Mittel zur Überprüfung und Bestrafung von Alkohol- und Drogenkonsum auf See und gleicht die Vorschriften an jene der Straßenverkehrsordnung an.

Für die Saison 2027 kündigte der Préfet maritime eine verstärkte Präventionskommunikation in Verbindung mit den Gebietskörperschaften und Wirtschaftsakteuren an. Das Kontrollsystem auf See wird beibehalten, mit einer gezielten Ausrichtung auf die risikoreichsten Praktiken und größerer Strenge gegenüber gefährlichem Verhalten.

Méditerranée : un bilan estival marqué par une hausse des accidents et des décès
Méditerranée : un bilan estival marqué par une hausse des accidents et des décès

Fotos Alain BLANCHOT.