05.10.2026
La gazettedu Var
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Patrick Moya präsentiert sein facettenreiches Universum in 26 Buchstaben

Der Künstler Patrick Moya präsentiert sein „Abécédaire“ in der Galerie Le Moulin, eine spielerische Reise bis zum 9. Oktober.

DRVon Die RedaktionJournalist 5. Oktober 2026 Lesezeit: 2 Min.
Patrick Moya décline son univers foisonnant en 26 lettres
Patrick Moya décline son univers foisonnant en 26 lettres© La Gazette du Var
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Die Galerie Le Moulin lädt das Publikum zu einem Eintauchen in die einzigartige Welt von Patrick Moya ein, einem unklassifizierbaren zeitgenössischen Künstler. Die Vernissage seiner neuen Ausstellung fand am 15. September statt.

Die künstlerische Erkundung wird bis zum 9. Oktober fortgesetzt und bietet ein Tor zu einem Werk, das seit über vierzig Jahren die Grenzen zwischen Realität und Virtualität verschiebt.

Eine Reise in 26 Buchstaben

Die Ausstellung versteht sich als Einladung zum Entfliehen aus dem Alltag. Durch die 26 Buchstaben des Alphabets führt Patrick Moya die Besucher in das Herz seines Fantasiereichs: das Moya Land.

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Dieses ebenso schelmische wie poetische Universum ist von Figuren, fantastischen Tieren und symbolträchtigen Kreaturen bevölkert, die seine Karriere geprägt haben. Der farbenfrohe und überraschungsreiche Rundgang besteht aus einer Vielzahl von Medien: Gemälden, Skulpturen, ungewöhnlichen Objekten und Installationen. Jeder Buchstabe verwandelt die Galerie in ein wahres zeitgenössisches Kuriositätenkabinett.

Im Zentrum dieser Welt steht eine wiederkehrende Figur: der kleine „Moya“, ein karikaturhaftes und liebenswertes Selbstporträt, das von Pinocchio inspiriert ist. Diese Figur ist die Handschrift des Künstlers, ein Alter Ego, das für ihn die Windungen seiner eigenen Schöpfung erforscht.

An seiner Seite finden sich ikonische Figuren wie das Schaf Dolly, das erste geklonte Säugetier, sowie ein erstaunliches Bestiarium. Das Ganze zeugt von einem einzigartigen künstlerischen Ansatz, bei dem sich Humor mit einer tieferen Reflexion über Identität und Schöpfung vermischt. Diese Ausstellung ist eine Synthese dieser persönlichen Mythologie, spielerisch und für alle zugänglich.

Ein Pionier der virtuellen Welten

Begeistert von neuen Ausdrucksformen wird Patrick Moya als Pionier virtueller Welten anerkannt. Sein Werk beschränkt sich nicht auf die Wände von Galerien; es erstreckt sich auf digitale Welten, in denen er als einer der Ersten Räume wie Second Life besiedelt hat.

Dieser Ansatz baut die traditionellen Grenzen der Kunst ab, wobei der Künstler gleichzeitig zum Schöpfer und zu einer eigenständigen Figur seiner eigenen Vorstellungswelt wird. Er verkörpert so eine Vision der Gesamtkunst, in der sich Leben und Werk in einem ständigen Dialog zwischen dem Greifbaren und dem Digitalen vermischen.

Artikel aus der gedruckten Ausgabe von La Gazette du Var