27.07.2026

Ein Begleitprogramm für Familien

Die Stadt hat ein jährliches Elternprogramm gestartet, um Familien bei aktuellen erzieherischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu begleiten.

DRVon Die RedaktionJournalist 20. Juli 2026 Lesezeit: 2 Min.
Un programme d’accompagnement pour les familles
Un programme d’accompagnement pour les familles© La Gazette du Var
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Die Stadt engagiert sich für eine Politik zur Unterstützung von Familien und startet eine Aktionsreihe, die der Elternschaft gewidmet ist. Diese Initiative soll Instrumente und Dialogräume bereitstellen, um Eltern zu helfen, die gegenwärtigen erzieherischen, sozialen und gesellschaftlichen Komplexitäten zu bewältigen.

Das Programm wurde am 29. Mai in der Médiathèque Eurêka von Virginie Coporandy-Viallon vorgestellt, der stellvertretenden Bürgermeisterin für Bildung, Jugend, Kindheit und Elternschaft.

STRUKTURIERENDES PROGRAMM

Dieses Programm, das zu einem unverzichtbaren Treffpunkt in der Region werden soll, ist um mehrere Höhepunkte herum aufgebaut. Es werden monatliche Treffen organisiert, die es Eltern ermöglichen, sich in einem wohlwollenden Rahmen auszutauschen und ihre Erfahrungen zu teilen. Der Herbst wird von der „Quinzaine des familles“ (vom 10. bis 25. Oktober) geprägt sein, die eine Reihe von Workshops, Vorträgen und Aktivitäten bietet.

So wird die Gemeinde ihr Engagement am Journée nationale des aidants zeigen und damit die entscheidende Rolle derjenigen anerkennen, die einen Angehörigen begleiten. Schließlich wird eine spezielle Veranstaltung dem allgegenwärtigen Thema „Eltern und Bildschirme“ gewidmet sein, einer großen Herausforderung für das moderne Familiengleichgewicht.

ALLTAG DER FAMILIEN

Weitab von theoretischen Ansätzen wurde das Programm entwickelt, um auf die konkreten Sorgen der Familien einzugehen. Die behandelten Themen decken ein breites Spektrum des Alltagslebens ab: das Schlafmanagement von Kindern, die Herausforderungen der Jugendzeit, die Besonderheiten der Alleinerziehenden, die psychische Gesundheit von Eltern und Jugendlichen, die Fragen der Ernährung oder auch die Notwendigkeit von Erholungspausen für Eltern. Dieser pragmatische Ansatz zielt darauf ab, direkt anwendbare Antworten und Lösungen zu liefern.

Um die Relevanz und Wirksamkeit ihrer Maßnahmen zu gewährleisten, hat sich die Stadt für einen fächerübergreifenden Ansatz entschieden. Mehrere städtische Dienststellen, darunter Kultur, ökologischer Wandel, Soziales, Prävention und Bürgerbeteiligung, sind mobilisiert.

Ziel ist es, eine Dynamik zu schaffen, indem die Familien selbst, die Fachkräfte des Sektors, das Vereinsnetzwerk und die institutionellen Partner einbezogen werden.

Die Gemeinde möchte so die Entstehung von Räumen für Unterstützung, Wissensvermittlung und soziale Innovation fördern und die Begleitung der Elternschaft zu einer Säule ihrer öffentlichen Politik machen.

Foto Philippe OLIVIER.