16.08.2026
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François de Canson: „Das Pelikandrom von Hyères hat seine Wirksamkeit bewiesen“

François de Canson zog Bilanz zum Plan „Guerre du Feu“ und lobte die Effizienz des neuen Pelikandroms in Hyères.

FPVon Fotos Philippe OLIVIERJournalist 17. August 2026 Lesezeit: 4 Min.
François de Canson : « Le pélicandrome de Hyères a prouvé son efficacité »
François de Canson : « Le pélicandrome de Hyères a prouvé son efficacité »© La Gazette du Var
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Am 20. Juli nahm François de Canson, Vizepräsident der Région, zuständig für wirtschaftliche Entwicklung, Attraktivität, Tourismus und die Prävention von Großrisiken, an einem Einsatz im Herzen der Garde Régionale Forestière in Hyères teil, in Anwesenheit von Grégory Audibert, Vizepräsident der Métropole Toulon Provence Méditerranée und erster stellvertretender Bürgermeister von Hyères.

Bei dieser Gelegenheit begleitete der Vizepräsident der Région eine Patrouille der Gardes Régionaux Forestiers im Gelände, um deren Überwachungsmissionen in den Waldgebieten und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Waldbrandrisiken hautnah miterleben zu können.

Die 2018 im Rahmen der regionalen Strategie „Guerre du Feu“ ins Leben gerufene Garde Régionale Forestière mobilisiert jeden Sommer junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren, die sich für den Schutz von Naturräumen engagieren.

Menschliche Mobilisierung an vorderster Front

Während dieses Besuchs vor Ort bekräftigte François de Canson das regionale Engagement in der Prävention und Bekämpfung von Waldbränden – eine strategische und wirtschaftliche Priorität für das Gebiet – und zog Bilanz über den 2018 gestarteten Plan „Guerre du Feu“.

Mit fast 40 Millionen Euro, die seit ihrer Einführung investiert wurden, konnte diese Strategie die Zahl der verbrannten Hektar um das Fünffache senken: von 8 474 Hektar im Jahr 2017 auf 1 426 im Jahr 2025.

„Wir haben durchgehalten. Diese Ergebnisse sind das Produkt eines kollektiven Engagements und einer klaren regionalen Strategie: erstens verhindern; zweitens bekämpfen; und drittens wiederaufbauen. Der präventive Aspekt ist der Eckpfeiler des Systems. Er stützt sich insbesondere auf die Garde Régionale Forestière, die jeden Sommer 250 junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren mobilisiert. Verteilt auf 23 sensible Gebiete, von den Calanques bis zum Mercantour, besteht ihre Aufgabe darin, zu informieren, zu sensibilisieren und zu warnen. Ihre Präsenz vor Ort ist ein wesentliches Glied der Überwachung“, erklärte François de Canson.

Dieses System wird durch die Unterstützung der 9 000 Freiwilligen der Comités Communaux Feux de Forêts (CCFF) ergänzt, für die die Région seit 2018 122 Fahrzeuge und Ausrüstung im Wert von fast 4 Millionen Euro finanziert hat. Die Gebietskörperschaft begleitet auch die Gemeinden bei der Umsetzung der Obligation Légale de Débroussaillement (OLD).

Das Pelikandrom, ein strategisches Instrument

„Die Région investiert massiv, um die Interventionsfähigkeit der Feuerwehrleute zu stärken. Der 2022 geschaffene Fonds „Nos Soldats du Feu“, der mit 5 Millionen Euro über fünf Jahre ausgestattet ist, ermöglicht die Modernisierung der schweren Ausrüstung der Services Départementaux d’Incendie et de Secours (SDIS). Eine der größten Investitionen ist die Sanierung des im Juli 2024 eingeweihten Pelikandroms in Hyères. Dieses strategische Instrument, das zu 70 % von der Région (d. h. 2,67 Millionen Euro) finanziert wurde, hat die Betankungskapazität für Löschflugzeuge vervierfacht. Es erlaubt nun, zwei Dash-Flugzeuge gleichzeitig in weniger als zehn Minuten zu beladen. Das Pelikandrom hat seine Wirksamkeit bewiesen“, freute sich François de Canson.

Tatsächlich wurde die Relevanz dieses in Frankreich einzigartigen Systems am 19. Juli beim Brand in La Londe-les-Maures unter Beweis gestellt. In weniger als 30 Minuten konnte der Brand dank des Einsatzes von zwei Löschhubschraubern, zwei Canadair und mehreren Dutzend Feuerwehrleuten, die in Rekordzeit mobilisiert wurden, gestoppt werden!

Zudem unterstützt die Région mit Blick auf die Zukunft das Projekt Hynaero, das die Entwicklung eines neuen Amphibienflugzeugs als Nachfolger der Canadair bis zum Jahr 2030 anstrebt.

„Dieses Souveränitätsprogramm, das im Rahmen von France 2030 gemeinsam vom Staat und der Région Sud mit jeweils 7 Millionen Euro unterstützt wird, wird eine entscheidende Antwort auf die Anforderungen des Katastrophenschutzes liefern […]. Wir bestätigen unsere Verankerung im Süden und die Schaffung eines innovativen und arbeitsplatzschaffenden Sektors“, präzisierte seinerseits David Pincet, Gründer von Hynaero.

Die Widerstandsfähigkeit von Waldökosystemen

Die dritte Säule der regionalen Strategie ist der Wiederaufbau der betroffenen Waldgebiete. Über den Fonds RESPIR hat die Région bereits 40 Post-Brand-Projekte unterstützt.

Der Einsatz, der mit der Expertise des Office National des Forêts (ONF) und von Fibois durchgeführt wird, gliedert sich in drei Phasen: die Absicherung der betroffenen Gebiete, die Bekämpfung der Bodenerosion und schließlich die Sanierung der Flächen. Priorität hat die natürliche Verjüngung, ergänzt durch gezielte Anpflanzungen.

„Konkrete Maßnahmen wurden bereits durchgeführt, wie in Carros (4 300 gepflanzte Bäume), Sisteron (2 400 Pflanzen) oder auch in Pennes-Mirabeau, wo die Pflanzung von rund 15 000 Bäumen geplant ist. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die biologische Vielfalt wiederherzustellen und die Widerstandsfähigkeit der Wälder gegenüber dem Klimawandel zu stärken“, schloss François de Canson.

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Fotos Philippe OLIVIER.