Eine unerlässliche Erinnerungspflicht
Am 20. August feierte das Dorf seine Befreiung, ein Tag, der den 80. Jahrestag des Débarquement de Provence markierte.

Am 19. August 1944, wenige Stunden nach dem Sturm auf die Batterie de Mauvanne in Hyères, schlug der Gefechtsstand der 9ème Division d'Infanterie Coloniale (DIIC) sein Lager zwischen Solliès-Pont und Solliès-Toucas auf. Von hier aus ist die DIC bereit, sich für die Eroberung des Coudon und von La Valette-du-Var einzusetzen. Denn der Riegel, der von den Soldaten der Wehrmacht auf der Route départementale 554 errichtet worden war, wurde durch die Angriffe der Befreiungstruppen gesprengt, und die deutschen Besatzer zogen sich schließlich nach Solliès-Pont zurück. 80 Jahre später ist es für die neuen Generationen unerlässlich, eine Erinnerungspflicht gegenüber denjenigen zu wahren, die diese Operation durchgeführt haben, seien sie nun gefallen oder Überlebende dieses Kriegsepisode. Diese Gedenkfeier begann mit einer patriotischen Zeremonie vor dem Rathaus, mit einem historischen Fahrzeugkorso, der vom Verein „Août 44“ und der Fanfare „l’Écho du Faron“ organisiert wurde, einer Kranzniederlegung und Ansprachen. Der Vormittag endete mit einem von der Gemeinde angebotenen Aperitif. Am Abend erfreute eine köstliche Pistou-Suppe Dutzende von Gästen dank des Vereins der Händler und Handwerker von Solliès-Toucas, während ein Konzert der Swing Délirium Jazz Band den Tag ausklingen ließ. Schließlich ist im Moulin Arnaud, einem der symbolträchtigsten Orte der Gemeinde, eine Ausstellung des Vereins „Anvil – Dragoon“ zu sehen.








Fotos Alain BLANCHOT.