Eine schöne familiäre Hommage an Félix und Pierre Pascalet
Das Museum Jean Aicard–Paulin Bertrand (La Garde) hat mit einer sehr sensiblen Ausstellung über zwei prägende Persönlichkeiten wieder eröffnet.

MUSEUM JEAN AICARD–PAULIN BERTRAND La Garde. Eine familiäre und denkmalpflegerische Initiative, die auf ein Versprechen von Éric Guyon, dem Urenkel von Félix Pascalet, an seinen Onkel Philippe Faret zurückgeht, das künstlerische Andenken an ihren „Papou“ wiederzubeleben. Über eine bloße Hommage hinaus war diese Ausstellung das Ergebnis einer langwierigen Arbeit, die von Éric Guyon und seinem Cousin, dem Szenografen Thierry Deleforge, getragen wurde.
Gemeinsam reisten sie durch Frankreich, um die Nachkommen von Félix Pascalet zu treffen, wobei sie die in Privatsammlungen verstreuten Werke fotografierten und sammelten. Eine leidenschaftliche Suche, die bald durch die Veröffentlichung eines den beiden Künstlern gewidmeten Buches konkretisiert wird.
Die Ausstellung, die 72 Werke vereinte, bot einen sensiblen und kohärenten Rundgang durch die Räume des Museums. Der Besucher entdeckte dort das poetische Universum von Félix Pascalet, einem inspirierten Aquarellisten, von dem einige Werke bereits im Musée d'Art de Toulon zu sehen sind, aber auch die Gemälde von Pierre Pascalet, einem studierten Architekten, dessen malerischer Blick den seines Vaters fortführt und neu erfindet.
Die von Emotionen geprägte Vernissage brachte Familie, Freunde und Kunstliebhaber zusammen, die von der Schönheit des Projekts und der Stärke der generationenübergreifenden Verbindung, die davon ausgeht, berührt waren. Mehr als eine bloße Ausstellung war dies ein Moment der Weitergabe der Erinnerung, ein willkommener Anlass zur Wiedereröffnung der Saison 2025 des Musée Jean Aicard.
Geöffnet von Dienstag bis Samstag, von 12 bis 18 Uhr. Sonntags, montags und an Feiertagen geschlossen. Eintritt frei.


Fotos PRESSE AGENCE.