P.B. beantwortet die Fragen von La Gazette du Var

Nach „Souffrances“ und „C’est la vie“, mit dem Titel „Toulon de mon enfance“, von dem wir die Veröffentlichung von zwei Alben eines Mannes.


Das Lied ist in drei Akte gegliedert?
Ja. Der erste Akt erinnert an einen friedlichen, fast naiven Morgen. Der zweite ist ein brutaler Bruch, im Heavy-Metal-Stil, abgehackte Perkussion: die Detonation. Der dritte ist das Danach. Das Adagio des Chaos. Verzerrte Gitarren, verstrahlte Stille. Die Welt im Stillstand.
Der Film zeigt Paris in einer fiktiven Realität, die von einer Nuklearrakete getroffen wird.
Paris ist ein Symbol. Das ist keine Provokation, sondern ein Spiegel. Die Fiktion erlaubt es, das auszusprechen, was die Realität verweigert. Jede Einstellung hinterfragt unsere Fragilität. Dieser Film ist eine Warnung, kein grundloser Schock.
Haben Sie filmisch gesehen künstliche Intelligenz eingesetzt?
Ja, aber die KI weigert sich, zu realistische und geskriptete visuelle Gewalt zu erzeugen. Ich habe daher in der Postproduktion mit spezialisierter Software, die ich perfekt beherrsche und die lange vor der KI existierte, wieder selbst die Initiative ergriffen. Das Ganze wurde im Vorfeld per Drehbuch geplant: Jede Einstellung, jeder Trick ist durchdacht, orchestriert und mit der Musik synchronisiert. Gegen die Gleichgültigkeit. Ich weigere mich, zuzusehen, wie die Welt schweigend versinkt.