La Mutualité française informiert Jugendliche über das Gesundheitssystem
Am 4. November organisierte die Delegation der Mutualité française des Var einen Gesundheitstag mit dem Service de santé étudiante und Partnern.

An diesem Tag wurden den Studierenden Vorsorgeuntersuchungen, Informationen über den Zugang zu Rechten und Gesundheit, Sportworkshops und Präventionsmaßnahmen angeboten. „Dieser Tag hatte das Ziel, die Gesundheit in den Mittelpunkt des studentischen Lebens zu stellen, indem sowohl das körperliche als auch das geistige Wohlbefinden thematisiert wurden. Um die Studierenden effektiv zu erreichen, haben wir uns für einen geselligen, zugänglichen und wohlwollenden Ansatz entschieden“, berichtet Dominique Viot, Präsident der Delegation Var der Mutualité française. Das Forum umfasste mehr als 40 Stände, die auf 4 Universitätsstandorte verteilt waren. Der Präsident fügt hinzu: „Die Idee für diesen Tag entstand aus der Arbeit, die die Mutualité française im Jahr 2024 über die Wahrnehmung der Jugendlichen von unserem Sozialversicherungs- und Gesundheitssystem und dessen Zukunft initiiert hat. Eine große Befragung hat es ermöglicht, die Meinungen von mehr als 1000 Jugendlichen einzuholen.“ So berichteten die Studierenden von ihren Erfahrungen und äußerten ihre Erwartungen in Bezug auf Gesundheit und Solidarität rund um das Thema „Parlons solidarité et santé“. Bei diesen Begegnungen wurden die wichtigsten Themen angesprochen: Mangel an Informationen über die Funktionsweise des Gesundheitssystems und der Krankenkassen sowie über Prävention (STI, Suchterkrankungen usw.). Die Fachkräfte sprachen auch über die Schwierigkeiten beim Zugang zur Versorgung (soziale, finanzielle und regionale Ungleichheiten) und die Problematik rund um die psychische Gesundheit mit dem schulischen, sozialen und beruflichen Druck, unabhängig von ihrer Situation. Die Studierenden sprachen auch über das mangelnde Gehör und das zu geringe Ernstnehmen der Probleme von Jugendlichen sowie über die notwendige Wiederbelebung der zwischenmenschlichen Beziehungen, insbesondere durch die Wiederherstellung der Verbindung zu den Akteuren des Gesundheitswesens. Daher beschloss die Mutualité, die Studierenden über die Funktionsweise des Gesundheitssystems zu informieren. So wurden sie für eine an ihre Bedürfnisse angepasste Prävention (körperliche Aktivität, Ernährung, psychische Gesundheit, STI, Suchterkrankungen, Selbstwertgefühl...) und für gesundheitliche Vorsorgeuntersuchungen (Seh-, Zahn-, Hörtests...) sensibilisiert. Die Mutualité stützte sich auch auf ihr Netzwerk von Partnern (Gesundheitsfachkräfte, Vereine, CPAM, Communauté professionnelle Territoriale de santé (CPTS), CDOS, CCAS, BIJ de La Garde usw.). „Am Ende besuchten fast 500 Studierende unsere verschiedenen Stände und zeigten sich an unseren Angeboten interessiert. Die Partner haben gesehen, wie wichtig es war, vor Ort zu sein und auf die Studierenden zuzugehen“, schließt Dominique Viot. •

Foto Philippe OLIVIER.