Ein Festival, um die Meereswelt besser kennenzulernen
Im November 2025 in Hyères widmet sich die 10. Ausgabe des internationalen Festivals Galathéa dem Schutz der Meeresböden, dem Wissen und dem Engagement.

Das Festival, das Kunst und Wissenschaft verbindet, inspiriert und sensibilisiert das Publikum weiterhin für die Herausforderungen, vor denen unsere Ozeane stehen, in der Hoffnung auf eine nachhaltigere Zukunft für den Planeten.
Bei dieser Gelegenheit teilte Paul Watson seine Vision für die Zukunft. Zudem kündigte er an, im Januar zwei Schiffe im Zusammenhang mit der Durchsetzung des Hochseeabkommens in den Südlichen Ozean zu entsenden. Er verurteilte die zerstörerischen Praktiken der industriellen Fischerei, insbesondere die Überfischung von Krill, und rief zu einem kollektiven Bewusstsein für Umweltfragen auf, einschließlich des Tiefseebergbaus.
Anschließend würdigte Yann Valton, Präsident von Galathéa, die Gründer, insbesondere Michel Hurteau, und hob die Momente der Freude und des Teilens hervor, die Kinder und Öffentlichkeit im Laufe dieser Jahre erlebten. Er erwähnte auch ein Tauch- und Schnorchelprojekt, um die Jüngsten an die Entdeckung der Meereswelt heranzuführen.
„Die Grundschulkinder leben am Meer, es gibt kilometerlange Küsten, man muss diese Meereswelt besser kennenlernen. Das ist also eines der Projekte, und es gibt viele davon“, rief er vor einem begeisterten Publikum aus.
François Victor, stellvertretender Direktor des Parc national de Port-Cros, begrüßte das Engagement des Veranstalters. Seiner Meinung nach ist das Festival unerlässlich, um die Öffentlichkeit für den Reichtum der marinen Artenvielfalt zu sensibilisieren, während er gleichzeitig den Freiwilligen dankte, die jedes Jahr zum Erfolg der Veranstaltung beitragen.
Jean-Pierre Giran, Bürgermeister von Hyères, drückte seinerseits seinen Stolz darüber aus, dieses Festival auszurichten, das viele Kinder der Stadt anzieht: „Durch sie wird sich der Blick in Zukunft positiv auf die biologische Vielfalt richten, ich freue mich sehr, dass dieses Festival in-situ stattfindet“. Er überreichte Paul Watson die Ehrenmedaille der Ville und hob dessen Kampf für den Schutz der Meeressäuger und den Erhalt der Ozeane hervor.
Schließlich drückte Präsident Valton seinen Dank gegenüber den Freiwilligen, den Besuchern und den lokalen Behörden aus, die es dem Festival ermöglicht haben, ein Jahrzehnt lang zu existieren.





Laurette PARAY – Fotos Philippe OLIVIER.