Er beantwortet die Fragen von La Gazette du Var.
Nach der Veröffentlichung von zwei Alben, „Souffrances“ und „C’est la vie“, mit dem Titel „Toulon de mon enfance“, zeichnen Sie ein ergreifendes musikalisches und filmisches Manifest gegen die nukleare Bedrohung.
Die nukleare Eskalation lässt mich erschauern. Die drohenden Reden sind keine Rhetorik mehr, es sind Warnungen. „Fracture du Temps“ ist der Schrei eines Künstlers, aber auch und vor allem der Schrei eines Menschen.
Der Film zeigt Paris in einer fiktiven Realität, die von einer Nuklearrakete getroffen wird.
Paris ist ein Symbol. Das ist keine Provokation, sondern ein Spiegel. Die Fiktion erlaubt es uns, das auszusprechen, was die Realität verweigert. Jede Einstellung hinterfragt unsere Fragilität. Dieser Film ist eine Warnung, kein kostenloser Schock.
Haben Sie filmisch gesehen künstliche Intelligenz eingesetzt?
Aber die KI weigert sich, zu realistische und geskriptete visuelle Gewalt zu generieren. Daher habe ich in der Postproduktion mit spezieller Software, die ich perfekt beherrsche und die es schon lange vor der KI gab, wieder selbst Hand angelegt.
Welche Botschaft möchten Sie vermitteln?
Dass die nukleare Bedrohung real ist. Dass die Zeit Risse bekommt. Dass die Kunst ein Schutzwall gegen Gleichgültigkeit sein kann. Ich weigere mich, zuzusehen, wie die Welt schweigend untergeht.
Wo kann man Fracture du Temps entdecken?
Der Audiotitel ist auf allen Streaming-Plattformen verfügbar. Der Teaser und der Kurzfilm sind auf YouTube sowie auf meinem Facebook-Profil online. Es ist ein seltenes, dringliches Werk, das tief in unserer Epoche verankert ist. Geben Sie einfach im Netzwerk Ihrer Wahl „Pierre Béloni - Fracture du temps“ ein, um mich zu finden.