27.07.2026

Umsatzanstieg bei Verkäufen, aber Mietsektor leidet

Nach Turbulenzen erholt sich der Immobilienmarkt im Var mit steigenden Verkäufen, während das Mietangebot kritisch bleibt.

RGVon Rédaction Gazette du VarJournalist 23. März 2026 Lesezeit: 2 Min.
Reprise des ventes mais le secteur locatif en souffrance
Reprise des ventes mais le secteur locatif en souffrance© La Gazette du Var
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Es ist eine gemischte, aber hoffnungsvolle Bilanz, die die Chambre de l'Immobilier FNAIM du Var auf ihrer Pressekonferenz zum Saisonauftakt gezogen hat. Unter dem vielsagenden Titel „Immobilier, logement : de la crise au néant“ analysierten die Branchenexperten die Zahlen für das Jahr 2025 und zeichneten die Perspektiven für 2026. Während der Transaktionsmarkt zweifellos wieder an Kraft gewinnt, bleibt der Mietsektor das Sorgenkind des Wohnungsmarktes, was das soziale und wirtschaftliche Gleichgewicht der Region gefährdet.

ERHOLUNG DER TRANSAKTIONEN

Reprise des ventes mais le secteur locatif en souffrance

Das Jahr 2025 markierte das Ende des freien Falls beim Verkaufsvolumen. Auf nationaler Ebene stellt die FNAIM einen Anstieg der Verkäufe von Bestandsimmobilien um 11 % auf 940.000 Verträge fest. Diese Dynamik spiegelt sich perfekt in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur wider, wo 89.222 Verkäufe abgeschlossen wurden (+11 %). Im Var zeigt sich der Markt mit 22.818 registrierten Verkäufen im Laufe des Jahres bemerkenswert widerstandsfähig. Toulon schneidet mit 3.100 Transaktionen (davon 2.682 Eigentumswohnungen) und einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 3.422 € gut ab. Insgesamt bleibt Betongold im Var ein sicherer Hafen: Der Durchschnittspreis im Département liegt bei 4.293 €/m², was einem Zuwachs von 2,7 % innerhalb eines Jahres und von über 18 % innerhalb von fünf Jahren entspricht. Im Gegensatz zu anderen französischen Regionen ist ein Preissturz ausgeblieben.

BESSERE FINANZIERUNGSBEDINGUNGEN

Reprise des ventes mais le secteur locatif en souffrance

Cette reprise est soutenue par une amélioration notable des conditions de financement. Après avoir culminé à plus de 4 % fin 2023, les taux de crédit ont entamé une décrue salutaire, s'établissant à 3,12 % en moyenne en novembre 2025. « Les particuliers empruntent désormais à un taux moins élevé que l'État », note la fédération. Conséquence directe : le pouvoir d'achat immobilier des ménages se stabilise, permettant le déblocage de nombreux projets d'accession qui étaient jusqu'alors gelés. Si la transaction sourit, la location grimace. Le constat de la FNAIM du Var est sans appel : « De la crise au néant ». La demande locative reste extrêmement forte dans le département, face à une offre structurellement insuffisante. Le loyer moyen dans le Var atteint 14,5 €/m2, en hausse de 1,5 % sur un an. Les professionnels pointent du doigt les contraintes réglementaires, notamment le DPE (Diagnostic de Performance Énergétique), qui ont poussé de nombreux biens vers la sortie. Toutefois, une lueur d'espoir apparaît avec la révision du coefficient pénalisant le chauffage électrique au 1er janvier 2026, mesure pragmatique qui devrait permettre à certains logements de sortir du statut de « passoire thermique ». La FNAIM attend beaucoup du « statut du bailleur privé » (dispositif Jeanbrun) pour redonner confiance aux investisseurs.

DER VAR ALS MUSTERSCHÜLER

Bei der sensiblen Frage der energetischen Schleudern profitiert das Département von seinem milden Klima. Während die Energieklassen F und G in Zentralfrankreich oder in Paris einen großen Teil des Wohnungsbestands ausmachen (über 60 % Energieschleudern), steht die Küste des Var deutlich besser da. In La Seyne-sur-Mer zum Beispiel machen als F und G eingestufte Wohnungen nur 3,1 % bzw. 1,3 % des bestehenden Bestands aus. In Hyères sind diese Zahlen mit 3,6 % (F) und 0,9 % (G) noch niedriger. Diese lokale Realität relativiert die Auswirkungen der Vermietungsverbote, auch wenn Sanierungen eine große Herausforderung für Eigentümergemeinschaften bleiben, die oft durch die schleppende Auszahlung von MaPrimeRénov ausgebremst werden. Ein weiterer Grund zur Freude ist die Ferienvermietung. Das Jahr 2025 war positiv, und der Var bestätigte seine Attraktivität dank seiner „Sonnengarantie“, die anderen Reisezielen fehlte. Obwohl der Juli verhalten begann, war die Nachsaison hervorragend. Die Nachfrage nach Villen lässt nicht nach, während der Markt für Wohnungen leicht stagniert. Für 2026 bleiben die Aussichten optimistisch, wobei die FNAIM die wachsende Rolle der Immobilienagenturen betont, um Eigentümern angesichts einer immer komplexeren Gesetzgebung eine sichere Verwaltung zu garantieren, insbesondere mit dem jüngsten Gesetz loi Le Meur zur Regulierung von touristischen Mietunterkünften. •

Die vollständigen Daten zum Wohnungsbestand sind über den statistischen Dienst des Ministeriums abrufbar: (https://www. statistiques.developpement-durable. gouv.fr/le-parc-de-logements-par-classede-performance-energetique-au-1erjanvier-2022-0).

Photos Philippe OLIVIER.