Ein Erinnerungspfad zur Ehrung der Befreier von 1944
Zum 82. Jahrestag ihrer Befreiung organisierte die Stadt Hyères einen Gedenkweg zu Ehren von Widerstandskämpfern und Soldaten.

Die Zeremonie fand im Beisein von Stéphane Rambaud, Abgeordneter des 3. Wahlkreises von Var, François de Canson, Vizepräsident der Region, und Véronique Bernardini, Bürgermeisterin von Hyères, statt.
Nach vier Jahren Besatzung und Entbehrungen erlangte die Stadt im August 1944, nur wenige Tage nach der Landung in der Provence, ihre Freiheit zurück.
Ein Weg in fünf symbolträchtigen Etappen
Die Erinnerung an diese entscheidenden Tage wird durch einen Erinnerungspfad nachgezeichnet, der fünf symbolträchtige Orte der Kämpfe und Opfer miteinander verbindet.
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Der Gedenktag begann auf dem Friedhof von La Ritorte mit einer ersten Ehrung der für Frankreich gefallenen Widerstandskämpfer, Zivilisten und Soldaten, was an den schweren Tribut erinnert, den die Familien zahlen mussten.
Der Weg führte weiter nach Le Pyanet, vor der Stele, die den Kämpfern und den französischen Streitkräften unter dem Befehl von General de Lattre de Tassigny gewidmet ist.
Die Teilnehmer begaben sich anschließend zum Blockhaus von Mauvanne, auf den Spuren der Soldaten der 1ère Division française libre (DFL). Die Überreste der deutschen Stellungen zeugen noch heute von der Heftigkeit der Kämpfe, die den Vormarsch der Befreier nach Hyères prägten.
Ein weiterer Moment des Gedenkens fand vor der Stele der 1ère DFL in der Nähe des Golf-Hôtel statt, als Hommage an die Hunderte von Soldaten dieser Division, die während des Feldzugs in der Provence ihr Leben verloren.
Der Weg endete an der Kaserne Delort, wo allen Akteuren der Befreiung eine letzte Ehrung erwiesen wurde.






Fotos Philippe OLIVIER.