20.09.2026
La gazettedu Var
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Illegale Müllentsorgung, Pädagogik und Entschlossenheit

La Garde hat am 7. September eine Sensibilisierungskampagne gegen die illegale Müllentsorgung gestartet.

FPVon Foto PRESSE AGENCEJournalist 20. September 2026 Lesezeit: 2 Min.
Dépôts sauvages, pédagogie et fermeté
Dépôts sauvages, pédagogie et fermeté© La Gazette du Var
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Angesichts des anhaltenden Problems der illegalen Müllentsorgung hat die Gemeinde beschlossen, aktiv gegen die Unhöflichkeiten vorzugehen, die die Lebensqualität der Einwohner beeinträchtigen. Seit dem 7. September wird eine Kommunikationskampagne durchgeführt, um an eine Regel des gesunden Menschenverstands zu erinnern: Die Sauberkeit von Straßen, Parks und Plätzen ist eine kollektive Verantwortung.

Diese Initiative zielt darauf ab, die Bürger über die Folgen ihres Handelns aufzuklären und sie über die drohenden Strafen zu informieren, in einem erneuten Bestreben, die Qualität des öffentlichen Raums zu erhalten.

Anhaltendes Fehlverhalten

Die Gemeinde betont die beträchtlichen Anstrengungen, die bereits unternommen wurden, um die Sauberkeit auf ihrem Territorium zu gewährleisten. Mehr als 300 öffentliche Abfalleimer sind in den Stadtteilen verteilt, ebenso wie 40 Spendestationen für Hundekotbeutel und 72 Sammelstellen für Zigarettenstummel. Ein kostenloser Sperrmüllabholdienst nach Terminvereinbarung vervollständigt diese Maßnahmen.

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Trotz dieser Vorkehrungen bleibt die Bilanz bitter. Täglich sind die städtischen Dienste mit wiederkehrenden Unhöflichkeiten konfrontiert: auf die Gehwege geworfene Zigarettenstummel, nicht aufgesammelter Hundekot, illegale Ablagerungen von Müllsäcken oder verschiedenen Gegenständen an den Straßenecken.

Diese Verhaltensweisen bedeuten Kosten für die Allgemeinheit und ein Ärgernis für die Einwohner. Diese Kluft zwischen den eingesetzten Mitteln und dem Respekt für den gemeinsamen Raum soll durch die neue Kampagne korrigiert werden.

Pädagogik und Entschlossenheit

Die Kampagne gliedert sich in sechs Themenbereiche, von denen jeder eine Form der Unhöflichkeit veranschaulicht und an die einzuhaltenden guten Praktiken erinnert. Der Ansatz ist präventiv und setzt auf eine Bewusstseinsbildung der Bürger. Die Botschaft der Bürgermeisterin, Hélène Arnaud-Bill, fasst die Philosophie dieser Aktion zusammen.

„Was man zu Hause nicht tut, das darf man auch im öffentlichen Raum nicht tun!“

Denn die Sensibilisierung geht mit einem repressiven Aspekt einher. Die Kampagne hebt die gesetzlich vorgesehenen Strafen hervor. Je nach Art des Verstoßes drohen den Tätern Geldstrafen zwischen 450 und 1 500 €, ein Betrag, der eine abschreckende Wirkung erzielen soll.

Für das Gemeindeteam geht es darum, eine logische Abfolge zu etablieren, wie Florian Jonet, stellvertretender Bürgermeister, erklärt.

„In einem ersten Schritt legen wir den Schwerpunkt auf Sensibilisierung und Aufklärung. Aber danach wird die Police municipale Bußgelder verhängen können.“

Diese zweistufige Strategie gibt den Einwohnern Zeit, die Botschaft zu verinnerlichen, warnt jedoch gleichzeitig davor, dass Straffreiheit nicht mehr geduldet wird. Die Stadt erinnert daran, dass der Erhalt eines angenehmen Lebensumfelds auf einfachen Gesten und dem Engagement jedes Einzelnen beruht.

Foto PRESSE AGENCE.