Schüler für ihre Plastik-„Ozeanmonster“ ausgezeichnet
Die CE1-Schüler der Schule Saint-Jean XXIII haben den nationalen Wettbewerb „Arts en plastique pour l’Océan“ gewonnen.

Kreativität im Dienste des Umweltbewusstseins wurde belohnt. Die CE1-Schüler der Grundschule Saint-Jean XXIII in Toulon haben sich durch den Gewinn des prestigeträchtigen nationalen Wettbewerbs „Arts en plastiques pour l’Océan“ in der Grundschulkategorie „Les Monstres de l’Océan“ hervorgetan.
Diese Initiative, die bereits zum siebten Mal vom ministère de l’Éducation nationale und der Fondation de la Mer organisiert wurde, lud junge Menschen vom Kindergarten bis zur Mittelschule dazu ein, ihren Blick auf die Plastikverschmutzung durch künstlerisches Schaffen zu verändern.
Die Ausgabe 2026 brachte fast 300 Bewerbungen zusammen und sensibilisierte mehr als 10.000 Schüler für die lebenswichtigen Herausforderungen des Schutzes der Ozeane. Das Prinzip besteht darin, Kunstwerke aus Plastikabfällen zu schaffen – ein Ansatz, der sowohl spielerisch als auch pädagogisch ist.
Ein Kurzfilm zur Anklage der Verschmutzung
In Toulon haben die 28 Schüler der CE1-Klasse Eindruck hinterlassen. Ihr Projekt bestand darin, fantasievolle Meereskreaturen aus recyceltem Plastik herzustellen, die in einem eindringlichen Kurzfilm in Szene gesetzt wurden, um die Verschmutzung der Meere anzuprangern.
„Das Ziel war es, bildende Kunst, mündlichen Ausdruck und Fantasie auf der Grundlage einer konkreten Herausforderung zu verbinden: der Verschmutzung der Ozeane und der Umwandlung von Abfällen. Die Schüler sahen sich eine Reportage über den Ozean an und wurden für die Verschmutzung durch Plastik sensibilisiert. Wir begannen eine Diskussion über die Frage: Was wäre, wenn der Ozean von Monstern bevölkert wäre, die aus unserem Plastikmüll entstanden sind? Eine Frage, die als roter Faden für das Projekt diente und zu originellen, von den Schülern entworfenen Kreaturen führte“, erklärt Marie-Charlotte Kerignard, Lehrerin an der Grundschule Saint-Jean XXIII.
Die Einrichtung erhält ein Preisgeld von 1.000 €, das zur Unterstützung ihrer zukünftigen pädagogischen Projekte im Zusammenhang mit der Meeresumwelt bestimmt ist.
Ein von den Organisatoren gewürdigter Ansatz
Für die Jurymitglieder ist dieser Ansatz von entscheidender Bedeutung, um die jüngeren Generationen einzubinden.
„Die Sensibilisierung durch kreatives Schaffen ist der beste Weg, um den jüngeren Generationen die Problematik der Plastikverschmutzung bewusst zu machen. Die Schüler werden zu Akteuren des Sammelns und Sortierens und bringen sich durch das Schaffen von Werken mit sensiblen Botschaften ein“, betont Johé Bruneau, Künstler, Jurymitglied und Mitbegründer des Vereins Precious Plastic France.
Diese Meinung teilen auch die Partnerinstitutionen, die in diesem Wettbewerb einen Hebel für die Erziehung zu nachhaltiger Entwicklung sehen.
„Durch die Förderung des Dialogs zwischen Kunst und Wissenschaft ermöglicht der Wettbewerb den Schülern, sich den Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung über einen sensiblen und kreativen Ansatz zu nähern“, kommentiert Manuel Brossé, Leiter des Büros für Éducation Artistique et Culturelle im ministère de l’Éducation nationale.
„Mit dem Wettbewerb Arts en plastiques pour l’Océan lernen die Schüler nicht nur: Sie werden zu Akteuren des Wandels. Indem sie Abfälle in Kunstwerke verwandeln, tragen sie eine Botschaft der Hoffnung“, schließt Alexandre Iaschine, Generaldirektor der Fondation de la Mer.
Artikel aus der Printausgabe von La Gazette du Var