Design Parade, Treffpunkt des zeitgenössischen Designs
Die 18. Ausgabe des Festivals Design Parade Hyères (27.–30. Juni in der villa Noailles) hinterlässt mit zugänglichen Ausstellungen einen bleibenden Eindruck…

Dieses Ereignis feierte das zeitgenössische Schaffen rund um das Design und bot jungen Talenten eine einzigartige Plattform. Vor Ort entfaltete sich die Design Parade in zwei Teilen. Zunächst in Toulon, konzentriert auf Innenarchitektur, und in Hyères, gewidmet dem Design. Dank dieses dualen Ansatzes entdeckten die Besucher die vielfältigen Facetten der zeitgenössischen dekorativen Künste.
VITRINE

Seit seiner Gründung im Jahr 2006 stellt die Design Parade Hyères vielversprechende junge Designer ins Rampenlicht. So präsentieren jedes Jahr zehn aufstrebende Schöpfer ihre Werke im Rahmen eines renommierten Wettbewerbs. „Wir achten darauf, dass die ehemaligen Finalisten weiterhin an Ausstellungs- und Workshop-Projekten mitarbeiten, was eine Begleitung ihrer Arbeit über mehrere Jahre hinweg gewährleistet“, erklärt das Organisationsteam. Das Festival verkörpert auch den Geist seiner Stifter Charles et Marie-Laure de Noailles, indem es einen privilegierten Raum für das Schaffen bietet. „Wir führen diese Tradition fort, indem wir Künstler einladen, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren, dank der Unterstützung zahlreicher privater, lokaler und institutioneller Partner. Dieser Beitrag ist unerlässlich, damit die Finalisten ihre Stücke verwirklichen können“, betonte das Team. Dieses Unterstützungsnetzwerk bietet jungen Designern optimale Bedingungen für die Umsetzung ihrer Projekte. Die Design Parade ist somit ein besonderer Moment der Begegnung und des Austauschs zwischen Fachleuten und Designliebhabern. „Dieses Festival ist ein Knotenpunkt für Austausch und Begegnungen. Mit dieser 18. Ausgabe in Hyères und der 8. in Toulon haben wir zahlreiche nationale und lokale Partner zusammengebracht“, stellte das Team begeistert fest. Seit 2019 profitiert das festival von der Unterstützung des Centre Pompidou und der Métropole TPM. Im Jahr 2023 wurde diese Dynamik mit dem Musée des Arts Décoratifs, dem Centre national des arts plastiques und dem Mobilier national weiter gestärkt.







Fotos Philippe OLIVIER.