Alexandra Deman: „Von einer Schrift zur anderen ist es die Geschichte einer Kontinuität“
Vor kurzem stellte sie ihre Bilder in den Vieux Salins d’Hyères aus, einem Ort, an dem Natur, Leben und Kunst vereint sind.

Ursprünglich aus la Rochelle stammend und in Giens ansässig, würdigt Alexandra Deman das Meer und die Fülle der mediterranen Landschaften, die sie besonders bewegen und berühren. Sie gesteht, in den Vieux Salins d’Hyères die l’île de Ré wiedergefunden zu haben, die der Spielplatz ihrer Kindheit war. Diese starke Verbindung zu den Salinen spiegelt sich auch im Drehbuch eines ihrer ersten Filme, „Fleur de sel“, wider, einer Geschichte der Erlösung in den Salinen der l’île de Ré. Nach dieser Ausstellung in Hyères öffnete Alexandra Deman die Türen ihres Ateliers für die Gazette du Var und erklärte, dass sie „ihren künstlerischen Weg als Kontinuität versteht, unabhängig vom Medium ist es immer eine Schrift“.
JAPANISCHER EINFLUSS

„Ich bin von der Erzählung durch Worte zur bildhaften Erzählung übergegangen, aber für mich ist es immer noch Schreiben, ein künstlerischer Ausdruck mit anderen Mitteln. Es handelt sich also um einen Bruch in der Kontinuität, dieses Mal male ich eine Geschichte mit Pinseln“, vertraut die Künstlerin an. Seit ihrer Kindheit ist Alexandra in die Welt der Malerei eingetaucht, insbesondere durch ihren Vater, den Kunstmaler Albert Deman. „Ich bin eine Einzelgängerin, die stark von meinen persönlichen Begegnungen mit anderen Malern beeinflusst ist, allen voran Albert Deman, mein Vater, ein in meinen Augen immenser Maler. Durch ihn hatte ich andere sehr starke Einflüsse, die ich mir zu eigen gemacht habe. Er selbst bewunderte Matisse, Monet oder Turner sehr. Diesem Pantheon habe ich Joan Mitchell, Peter Doig, David Hockney und Wolf Kahn hinzugefügt“, erklärt die junge Frau. Während der Ausstellung gingen die Besucher auf eine Reise und entdeckten einen Teil der bildnerischen Welt der Künstlerin. Sie gibt zu, dass das Publikum „einigen meiner Aquarelle einen japanischen Touch zugeschrieben hat“. Die Künstlerin reist oft nach Japan und schätzt Holzschnitte wegen ihres Minimalismus. Sie ist der Ansicht, dass ihre „gelungensten Gemälde manchmal diejenigen sind, bei denen sie eine Form von Beherrschung oder Know-how vergisst“. Was sie an den in Hyères präsentierten Arbeiten auf Papier liebt, ist die Unmittelbarkeit des Ausdrucks, die der Geste. Sie beruft sich unter anderem auf den Einfluss des franko-chinesischen Malers Zao Wou-Ki oder des Japaners Chuta Kimura. An den Wänden des Ateliers oder in den Zeichenmappen sind die Werke sorgsam geschützt. „Les Musicales“ sind eine Reihe von Aquarellen, die mit weißer Tusche verfeinert wurden. Alexandra hat sie so genannt, weil „es wie eine musikalische Komposition ist, es gibt eine Hauptmelodie, die das Aquarell trägt, und von Zeit zu Zeit Akzentnoten – Höhepunkte –, die durch die weiße Tusche gesetzt werden. Es ist ein visueller Rhythmus, der spontane Ausdruck des Gefühls der Künstlerin“.
SEINE MENSCHLICHKEIT AUSDRÜCKEN

Sans cesse, elle réinvente ces paysages ou jardins. Des toiles, aux couleurs douces ou plus flamboyantes, se dégagent une émotion presque palpable. L’artiste révèle qu’elle aime « laisser une forme d’inachevé ». C’est pour elle la traduction de « l’impermanence des choses », toujours en mouvement ou en évolution, mais pas seulement. À un moment, elle prend la décision d’arrêter le tableau et « laisse ainsi un espace d’interprétation qui devient celui de l’autre quand il regarde l’œuvre. J’aime laisser de la place à l’imaginaire des gens, à leur propre vécu et émotions ». L'artiste a été très touchée par la remarque d’une personne qui notait le côté vivant de ses paysages peints. « Quel que soit le sujet, c’est la part d’humanité de l’artiste qui s’exprime. Si quelqu’un me dit qu’indépendamment que mon paysage paraît vivant, cela veut dire que la personne a été touchée par ma sensibilité, cette part d’humanité qui m’échappe et rejoint celle d’autrui ». Tout comme son père, Albert Deman, qui passait de longs moments pensifs et s’isolait avant de peindre, Alexandra a besoin de penser sa toile avant de se poster devant le chevalet. Elle y réfléchit d’abord, la médite et optimise ainsi sa concentration. Parallèlement à son travail, elle cultive son « labo », où elle expérimente de nouvelles techniques ou thématiques. « Je ne pourrais pas m’enfermer dans un style. Selon moi, la peinture est l’expression de l’intériorité de l’artiste et évolue avec lui. Malgré, ou par, ces évolutions, l’écriture personnelle doit finir par s’imposer. C’est ce cheminement, entre permanence et impermanence, qui rend la création artistique passionnante ».
Ihre nächsten Ausstellungen:
Vom 11. Oktober bis zum 4. Januar 2025 in der Galerie CIRCA in Arles, vom 4. April bis zum 18. April 2025 in der Galerie Cravero in Le Pradet. Sie können Alexandra DEMAN auf Instagram unter alexandrademan_art finden.
Interview geführt von Laurette PARAY. Fotos Frédéric JONCOUR und Laurette PARAY.