Philippe Mahé, préfet: „Der Einsatz der Polizei vor Ort trägt Früchte“
Am 27. September hieß der préfet du Var in Toulon mit dem directeur interdépartemental de la Police nationale im Beisein gewählter Vertreter die neuen…

34 neue Polizisten wurden soeben im Var eingesetzt, was die Personalstärke auf 1.547 Bedienstete erhöht. Seit 2017 steigt die Personalstärke sowohl in der zone police als auch in der zone gendarmerie im Département stetig an.
KAMPF GEGEN DROGEN

„104 zusätzliche Kräfte haben die police nationale zwischen 2017 und 2024 verstärkt. Dies führt zu einer größeren Präsenz von Polizisten vor Ort. So wurden in den ersten 8 Monaten des Jahres 2024 3.687 Stunden Mountainbike-Streifen im Vergleich zu 2.350 im Jahr 2023 verzeichnet (+ 56,92 %), 7.399 Stunden Verkehrskontrollen im Jahr 2024 gegenüber 6.562 im Jahr 2023 (+ 12,74 %), und 1.548 Stunden Streifen in Bahnhöfen im Vergleich zu 964 im Jahr 2023 (+ 60,49 %)“, erklärte der préfet im Detail. Für den Vertreter des Staates bleiben die vorrangigen Ziele im Kampf gegen die Kriminalität in der zone police identisch mit dem vom ministre de l'Intérieur festgelegten Fahrplan: „Die Zahlen im Kampf gegen die Kriminalität in der zone police in den ersten 8 Monaten des Jahres 2024 (im Vergleich zu den ersten 8 Monaten des Jahres 2023) zeigen, dass die Mobilisierung und die Präsenz der Polizisten vor Ort nicht nachlassen und Früchte tragen. So wurden 234 Drogenringe zerschlagen gegenüber 188 im Jahr 2023 (+ 24,5 %), 1.317 pauschale Bußgelder für Vergehen (AFD) wurden verhängt im Vergleich zu 1.326 im Jahr 2023, und 541 Operationen an Drogenumschlagplätzen durchgeführt gegenüber 528 im Jahr 2023 (+ 2,5 %)“. „Angesichts der Zunahme dieser Operationen neigen die Händler dazu, das Konzept der Hauslieferung von Betäubungsmitteln, das sogenannte „Uber shit“, zu entwickeln, aber die Ermittlungsmethoden der Fahnder diversifizieren sich, um die Dealer im Cyberspace aufzuspüren. So ist die Zahl der pauschalen Bußgelder (AFD) wegen unerlaubten Aufenthalts in Gemeinschaftsräumen gestiegen (+ 4 %)“, fuhr der directeur interdépartemental de la Police nationale fort.
GEWALT IN ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN
Zudem wurden im Jahr 2024 99 Vorfälle im Vergleich zu 101 im Jahr 2023 (-2 %) in öffentlichen Verkehrsmitteln verzeichnet. Die Mobilisierung der Einsatzkräfte vor Ort ermöglicht es, die Zahl der Gewalttaten gegen Personen in öffentlichen Verkehrsmitteln einzudämmen, die bereits 2023 einen Rückgang von fast 10 % verzeichnet hatte. Ein weiterer Grund zur Zufriedenheit für den préfet du Var: „Die Straßenkriminalität ist in allen Bezirken der police nationale im Département rückläufig (-8,6 %), und sank von 7.878 erfassten Vorfällen auf 7.197. Dieser Rückgang ist besonders im district Ouest (Sanary-sur-Mer, Six-Fours-les-Plages, La Seyne-sur-Mer, Ollioules, Bandol, Hyères, Le Pradet, Carqueiranne, Le Revest-les-Eaux, La Valette-du-Var und Saint-Mandrier-sur-Mer) mit -10,25 % und -11,85 % in Toulon spürbar. Der district Est (Draguignan, Trans-en-Provence, Fréjus, Saint-Raphaël) verzeichnet ebenfalls einen Rückgang von -2,7 %. Bei den Raubüberfällen wurden 2024 329 Vorfälle verzeichnet gegenüber 414 im Jahr 2023 (-20,5 %). Die Raubüberfälle setzen ihren Rückgang im Département und insbesondere in Toulon mit ebenfalls einem Rückgang von über 20 % fort. „Und bei den Diebstählen im Zusammenhang mit Fahrzeugen stehen die Indikatoren ebenfalls auf Grün mit deutlichen Rückgängen der festgestellten Vorfälle, was ein Beweis für gründliche Arbeit und eine verstärkte Polizeipräsenz ist. Die Mobilisierung wird in Verbindung mit den Kommunen (Ausbau der Videoüberwachung) und den polices municipales fortgesetzt. In Zahlen ausgedrückt wurden im Jahr 2024 877 Vorfälle verzeichnet gegenüber 995 im Jahr 2023 (-11,9 %), darunter 388 Fahrzeugdiebstähle gegenüber 440 im Vorjahr (-11,8 %) und 489 Diebstähle von Zweirädern im Jahr 2024 gegenüber 555 im Jahr 2023 (-11,9 %). Die Anzahl der Verfahren wegen illegaler Straßenrennen (rodéos urbains) bleibt stabil mit 17 im Jahr 2024 gegenüber 18 im Vorjahr“, stellte der Polizeichef weiter fest.
EINBRÜCHE RÜCKLÄUFIG
Er fügte hinzu: „Was die Einbrüche betrifft, so sind diese in Haupt- und Zweitwohnsitzen rückläufig, allerdings mit starken Unterschieden je nach Sektor. Beispielsweise ist ein Rückgang in Toulon (-12 %) mit 629 Vorfällen im Jahr 2024 gegenüber 715 im Jahr 2023 zu verzeichnen, in La Seyne sur Mer (-18 %) mit 96 Vorfällen im Jahr 2024 gegenüber 117 im Jahr 2023, in Sanary-sur-Mer (-10 %) mit 211 Vorfällen im Jahr 2024 gegenüber 235 im Jahr 2023 und in Fréjus (-8 %) mit 275 Vorfällen im Jahr 2024 gegenüber 299 im Jahr 2023“. „Schließlich nimmt im Kampf gegen häusliche Gewalt die Zahl der Opfer nicht ab (+19,35 %), mit 2.436 Opfern im Jahr 2024 gegenüber 2.041 im Jahr 2023. Dieser Anstieg erklärt sich durch den Anreiz zur Anzeigeerstattung, das Brechen des Schweigens und die systematische Aufnahme von Anzeigen durch die Polizeidienststellen für diese Art von Vorfällen. Die Mobilisierung bleibt für die Teams vor Ort unerlässlich, mit langwierigen Verfahren für die Ermittlungsdienste, da die Untersuchungen sehr gründlich sind. Es ist festzustellen, dass Alkohol eine wichtige Rolle beim Tatentschluss der Beschuldigten spielt. Die Bereitstellung von Sozialarbeitern in den Polizeiwachen, die Arbeit im Bereich der Suchtbekämpfung und der Ausbau der brigades de protection de la famille sind ebenso viele Antworten, die in Zusammenarbeit mit den Partnern (insbesondere dem conseil départemental, den Gemeinden und der caisse d’allocations familiales) gegeben werden, um die Entwicklung häuslicher Gewalt zu bekämpfen und ihr vorzubeugen“, begrüßte Philippe Mahé.
Foto Alain BLANCHOT.