27.07.2026

Im Musée des Cultures et du Paysage, die Skulpturen und Zeichnungen von Joan Miró

Die Miró-Ausstellung folgt einem chronologischen und thematischen Parcours und zeigt die künstlerische Entwicklung von Miró sowie verschiedene Einflüsse.

RGVon Rédaction Gazette du VarJournalist 28. Oktober 2024 Lesezeit: 1 Min.
Au Musée des Cultures et du Paysage, les sculptures et les dessins de Joan Miró
Au Musée des Cultures et du Paysage, les sculptures et les dessins de Joan Miró© La Gazette du Var
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Geboren in Barcelone im Jahr 1893, stößt Joan Miró auf den Widerstand seines Vaters, als er seinen Wunsch äußert, Künstler zu werden. Er schreibt sich 1907 in die Abendkurse der Kunsthochschule La Llotja ein und startet damit seine Karriere. Seine Anfänge sind vom Fauvismus und Kubismus geprägt. Die Ausstellung präsentiert 74 Werke des Künstlers Joan Miró, die zwischen 1956 und 1977 entstanden sind. Ende der 1950er Jahre beginnt Joan Miró eine Phase tiefgreifender künstlerischer Transformation, die bis an sein Lebensende andauert. Diese Zeit markiert den Höhepunkt seines schöpferischen Genies und bringt Werke von unvergleichlicher Ausdruckskraft hervor. Die Miró-Ausstellung umfasst 23 Skulpturen, 21 Zeichnungen, 16 Entwürfe, großformatige Gemälde, Keramiken, Lithografien und Radierungen. Diese Ausstellung beleuchtet die unglaubliche Virtuosität von Miró, der mutig verschiedene Techniken kombiniert, um einzigartige Werke zu schaffen. Die Zeichnungen, Lithografien und Entwürfe der Ausstellung vereinen Kohle, Gouache, Tinte, Collage und verschiedene Bildträger, während seine bronzenen Skulpturen, zusammengesetzt oder gegossen, sich manchmal mit lebhaften Farben schmücken. Als ständig reflektierender Geist integriert der Künstler vielfältige Quellen wie Poesie, japanische Kunst, amerikanischen Expressionismus und Höhlenmalerei, was zu einem einzigartigen und eindringlichen Stil führt. Durch die Zusammenführung dieser Werke offenbart die Ausstellung auch seinen figurativen Stil an der Grenze zur Abstraktion. Die biomorphen Formen, die leuchtenden Farben, die schwarzen Linien und die wiederkehrenden Symbole schaffen eine sofort erkennbare visuelle Sprache

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Fotos Philippe OLIVIER.