Schulprojekt: Ein globales Ziel zur Umgestaltung der Stadtviertel
Die Überlegungen der Stadt zum Wiederaufbau und zur Sanierung von 6 ihrer 11 Schulen betreffen die Notwendigkeit, die Gebäude zu verbessern...

Das Ziel der gewählten Vertreter ist es auch, zusätzliche Klassenräume zu schaffen, um den zukünftigen Bedürfnissen der Einwohner der Stadt oder der Metropole gerecht zu werden. Sich jedoch nur auf diese Überlegung zu beschränken, greift zu kurz für eine globale Vision der Gemeinde und der Interaktionen eines Rathauses, eines Bürgermeisters mit seinen Bürgern und Bediensteten. Daher hat die Stadt rund um das Schulprojekt ein Ziel zur Transformation der Stadtviertel entwickelt, um den Wandel in all seinen Facetten (digital, ökologisch, sozial und wirtschaftlich) zu begleiten.
Aus einem Wiederaufbauprojekt ist ein Projekt des Zusammenlebens entstanden.

EIN STADTVIERTEL TRANSFORMIEREN Wie transformiert man drei Stadtviertel mit einem einzigen Projekt zum Wiederaufbau und zur Sanierung von sechs Schulen? Durch die Integration einer Vorschule in den Wiederaufbau der Schulen im Stadtzentrum (zwei Grundschulen, zwei Vorschulen, ein Freizeitzentrum und ein Mehrzweckraum) hat die Stadt eine beträchtliche Grundstücksfläche rund um die ehemalige Schule Anatole-France freigemacht, die außerhalb des Stadtzentrums lag und ein sicheres Absetzen der Kinder nicht zuließ. Diese Freigabe bietet die Möglichkeit, dieses Gebäude mit hohem historischem Wert zu sanieren, um Senioren aufzunehmen, indem dort eine Seniorenresidenz eingerichtet wird. Gleichzeitig wird im Umfeld die Nachfrage nach Wohnraum, insbesondere nach bezahlbaren sogenannten Sozialwohnungen, bedient, was dazu beiträgt, den Wohnungsmangel zu bekämpfen – ein zentrales und sensibles Thema, das in der Verfassung verankert ist.
Der globale Ansatz erstreckt sich anschließend auf das Umfeld der neuen Schulen. Ein Lern- und Lebensort muss komfortabel, modern und angepasst sein. Ist es jedoch nicht ebenso notwendig, dass auch der Weg, der zum Lernort führt, der Entdeckung und der Beruhigung gewidmet ist?
Durch den Wiederaufbau dieser Schulen im Stadtzentrum musste auch das Stadtviertel neu überdacht werden.
Zunächst die Infrastruktur (Straßen, Netze, Verkehrswege, Straßenbeleuchtung, Verbreiterung der Gehwege, dedizierte Glasfaser), während gleichzeitig die ökologische Dynamik einbezogen wird, die für den Beginn einer Resilienz des Territoriums unerlässlich ist. Zum gesunden Menschenverstand unserer Vorfahren zurückkehren, indem der öffentliche Raum renaturiert und bemerkenswerte Bäume geschützt werden. Aus diesem Grund geht der Bau des Espace pédagogique Jean-d'Ormesson mit der Schaffung eines pädagogischen Parks nahe der Schule François-Villon und einer Entsiegelung der Place général-de-Gaulle einher, die in den 1980er Jahren stark zubetoniert wurde, um die Hitzeinsel abzubauen und den Raum abzukühlen.
ERWEITERTES PARKPLATZANGEBOT Indem sich die Stadt dafür entschied, die Institutionen durch die Schaffung von Lebens- und Begegnungsräumen zu stärken, um die Köpfe von morgen und aufgeklärte Bürger heranzubilden, hat sie diese Maßnahme im Süden der Gemeinde repliziert. Durch die Anpassung an die Gegebenheiten des Geländes soll so eine neue Frischewelle entstehen. Diesmal wird in einer sowohl vertikal als auch horizontal stark urbanisierten Landschaft ein erweitertes Parkplatzangebot durch die Entsiegelung der Böden geschaffen, während in der Nähe der Schule ein neuer Park entsteht.

Die Zusammenführung der Kompetenzen jedes Bereichs und jeder Einheit (Établissement Public de Coopération Intercommunale (E. P. C. I.), Verbände) erleichtert dann die globale Umsetzung einer erfolgreichen Transformation auf der Ebene unseres Territoriums.
Diese Transformation hat die Stadt dazu veranlasst, ihre Verpflichtungen fortzusetzen und neue Projekte für das kommende Jahr zu entwickeln, über das Projekt Écoles du Futur und die Möglichkeiten hinaus, die es mit der Sanierung des Centre culturel Albert-Camus (Mediathek, Theater, Kino) im südlichen Viertel von La Valette sowie der Restaurierung der Kirche Saint-Jean à la Porte latine in Partnerschaft mit der Fondation du Patrimoine eröffnet. Die weiteren kommunalen Investitionen betreffen den Bau einer städtischen Kinderkrippe mit dem Label „écolocrèche“ in Partnerschaft mit der Caisse d'Allocations Familiales (CAF), um den neuen Herausforderungen der frühen Kindheit zu begegnen und einen an Fachkräfte angepassten Ort anzubieten. Die Dynamik der Sanierung wird auf andere Herausforderungen einer qualitativ hochwertigen Bildung ausgeweitet, sowohl in Bezug auf die Zielgruppen (frühe Kindheit, breite Öffentlichkeit) als auch auf das historische Erbe (Erhaltung eines als „Architecture remarquable du 20ème siècle“ klassifizierten Gebäudes und einer Kirche, deren Ursprünge auf das 21. Jahrhundert zurückgehen).
Wie lässt sich bei all diesen Projekten sicherstellen, dass die Stadt mit ihren Maßnahmen den richtigen Weg einschlägt? Dies ist eine Frage, die sich die gewählten Vertreter stellen.
Die Antwort ist einfach: Indem man sich die von den Vereinten Nationen definierten und von der Gemeinde seit 2022 entwickelten Ziele für nachhaltige Entwicklung (O. D. D.) zu eigen macht, da mehrere O.
D. D. den kommunalen Projekten entsprechen.
So ist der Weg der richtige, das heißt der eines tugendhaften Kreislaufs, der mit Demut, Beständigkeit und Beharrlichkeit fortgeführt werden muss.
Fotos PRESSE AGENCE.