Eine Kultursaison im Zeichen von Lachen und Poesie
Nach einer besonders erfolgreichen Saison 2023-2024 mit deutlich mehr Besuchern und Abonnenten stellte Thierry Albertini die neue Spielzeit vor...

Auf dem Programm dieser Kultureinrichtung stehen rund zwanzig Termine, die Theater, Märchen, Musik, Humor und junges Publikum verbinden, mit einem Schwerpunkt auf Schulklassen, sprich 11 Vorstellungen im Laufe des Jahres. Mit dem klar erklärten Ziel, ein Stück der Unbeschwertheit unserer Kindheit wiederzufinden.
IM ZEICHEN VON LACHEN UND POESIE

Thierry Albertini, maire de La Valette-du-Var, beglückwünschte sich zum Erfolg des Theaters in der vergangenen Saison: „Es hat gezeigt, wie sehr Kultur ein tiefes Bedürfnis befriedigt, nämlich das, mit der Familie oder mit Freunden Momente starker Emotionen zu teilen. Das Publikum war da! Nutzen wir die Gelegenheit, ihm herzlich dafür zu danken!“ Zur Erinnerung: Letztes Jahr bot das Theater von La Valette-du-Var 19 Vorstellungen, 2 Festivals und 11 Aufführungen für 52 Klassen und 1.283 Schüler aus La Valette-du-Var, was 3.724 Eintritten (+ 65 %) und 248 Abonnenten (+ 15 %) entspricht. Bei der Vorstellung der Saison 2024–2025 bestätigte das Ortsoberhaupt die Ambitionen der Stadt: „Die neue Saison 2024 - 2025 steht im Zeichen von Lachen, Poesie und Virtuosität, mit einer Prise Gauklerstimmung hier, einem Hauch von Burleske dort, ganz im Geiste unserer Vorgänger Jacques Tati und Pierre Étaix. Liebevolle und skurrile, zeitlose Charaktere, lustige und unkonventionelle Geschichten sowie ernste Themen, die mit Humor erzählt werden, werden uns so dazu bringen, die unbeschwerte Seite unserer Kindheit wiederzufinden“, fügte der Vizepräsident des Département hinzu. „Auch die Musik kommt nicht zu kurz, denn außergewöhnliche Konzerte prägen das Programm, während unsere drei unumgänglichen Veranstaltungen – das Festival de contes, le Festival de Théâtre amateur und das Festival International des Musiques d’Écran (FIMÉ) – zu unserer großen Freude zurückkehren. Wenn man liebt, zählt man nicht! Deshalb erwarten wir Sie in diesem Jahr in noch größerer Zahl“, versprach der Vizepräsident der Métropole! Das Festival International des Musiques d’Écran findet in sechs Gemeinden von Provence-Méditerranée statt und lädt dazu ein, Filme von gestern zu heute live am Fuße der Leinwand gespielter Musik (neu) zu entdecken. •

SO THIS IS PARIS
Im Rahmen der 18. Ausgabe des Festival International des Musiques d’Écran vom 2. bis 10. November. Ein Film von Ernst Lubitsch. 1926 – USA – Schwarz-Weiß. Métropole Toulon – Mit Monte Blue, Patsy Ruth Miller, Lilian Taschman. In ihrer Wohnung in den Nobelvierteln von Paris proben Maurice und seine Frau Georgette einen von Tausendundeine Nacht inspirierten Sketch. Von ihrem Fenster gegenüber glaubt Suzanne Giraud, eine echte Gewaltszene zwischen dem Scheich und seiner Partnerin zu beobachten. Alarmiert von Suzanne gerät ihr Ehemann Paul Giraud in Zorn und überquert die Straße, um den Rüpel zu maßregeln. Bereit zum Kampf, erkennt er jedoch Georgette wieder, die sich als eine seiner ehemaligen Geliebten entpuppt. So this is Paris gilt als der lustigste der Stummfilme, die Ernst Lubitsch in Hollywood gedreht hat. Mauro Coceano (Akkordeon und Perkussion) und Bastien Ferrez (Bariton- / Sopransaxophon). Der in Italien geborene Mauro Coceano ist Pianist. Er hat rund dreißig Theaterstücke und fast fünfzig Kinokonzerte komponiert. Mauro setzt mit Bastien Ferrez seine Arbeit an den Filmen aus Lubitschs amerikanischer Zeit mit So this is Paris (1926) fort. Die musikalische Begleitung des Duos ist eine subtile Mischung aus geschriebenen Passagen und strukturierten Improvisationen.
CINÉMA HENRI-VERNEUIL
Samstag, 9. November, 20:30 Uhr. Tarife von 7 € bis 15 €. Ab 12 Jahren. Dauer: 1 Std. 06 Min. Informationen: www.fimefestival.fr
BATEAU
Samstag, 23. November, 10:30 Uhr. Einheitstarif von 7 €. Ab 5 Jahren. Dauer: 50 Min.
Bateau, das ist ein Stück Kind, das in einem Erwachsenen steckengeblieben ist. Was bleibt von diesem Kind übrig? Das Spielen? Nostalgie und Träume? Monster unter dem Bett? All das liegt vergraben in einer Holzkiste, unter dem Sand eines verlassenen Strandes. Dieses Stück ist die Schaufel, um sie auszugraben und ins Träumen zu geraten. Ein Stück für Komponisten und die ganze Familie, gerichtet an das innere Kind, das in jedem von uns lebt.
Compagnie Les Hommes Sensibles: Besetzung: Jean Couhet Guichot. Künstlerische Begleitung: Étienne Manceau. Technik: Luna May. Produktion und Vertrieb: Justine Swygedauw. Produktion und Verwaltung: Jean-Noël Walkowiak.