Kultur: Wenn man liebt, zählt man nicht!
Der Erfolg des théâtre Marelios letzte Saison zeigt, wie sehr Kultur ein tiefes Bedürfnis stillt: das gemeinsame Erleben im Kreis der Familie und Freunde.

Die neue Saison 2024 / 2025 steht im Zeichen von Lachen, Poesie und Virtuosität, mit einer Prise Gauklertum hier und einem Hauch von Burleske dort, ganz im Geiste von Jacques Tati und Pierre Étaix. Zärtliche, skurrile und zeitlose Charaktere, lustige und unkonventionelle Geschichten sowie ernste Themen, die mit Humor erzählt werden. Auch die Musik kommt nicht zu kurz, denn außergewöhnliche Konzerte prägen das Programm, während die drei unumgänglichen Ereignisse (Festival de contes, Festival de Théâtre amateur und Festival International des Musiques d’Écran - FIMÉ) zu unserer großen Freude zurückkehren.
MUSIK

Sonntag, 24. November um 17 Uhr Camerata Vocale Konzert zu Sainte-Cécile, der Patronin der Musiker.


Die im Jahr 2000 gegründete Camerata Vocale wird seit 2009 von Adèle Pons geleitet, einer jungen Chorleiterin mit einem Diplom des Conservatoire de Toulon. Dieses Musikensemble widmet sich einem vielfältigen und anspruchsvollen Repertoire von der Renaissance bis zur Moderne, wobei Originalität und Emotion im Vordergrund stehen. Die Programme sind stets um ein bestimmtes Thema herum aufgebaut, um dem Publikum eine rote Linie zu bieten. Diese Show, Marimbaroque, wurde speziell für Sainte-Cécile in La Valette kreiert. Sie verbindet einen Chor, einen Cellisten und zwei Perkussionisten. Aus dieser Begegnung entsteht eine facettenreiche Musik, die Barock mit den Klängen der Marimba und multikulturellen Rhythmen aus weltweiten Volkstraditionen verbindet.
Kostenlos nach Reservierung. Für alle Altersgruppen. Dauer: 1 Std. 30 Min. Chorleitung: Adèle Pons. Perkussionisten: Louis Domallain und Léo Grill. Zweiundzwanzig Chorsänger.
THEATER
Sonntag, 8. Dezember um 17 Uhr L’homme est le seul animal qui porte des bretelles.
Das ist es, was ihn deutlich vom Boa unterscheidet. Zwei Figuren in Hosenträgern und Filzpantoffeln stürmen auf die Bühne. Sie wirken wie Zwillinge oder sind zumindest miteinander verbunden. Ein Alexandre und un Vialatte. Sie bewegen sich auf überraschende und präzise Weise in einem geradlinigen Universum, in dem alles gerade scheint, aber nichts es wirklich ist. Der ideale Ort, um Texte von Alexandre Vialatte aus den Chroniques de la Montagne, dem Bestiaire oder L’Oiseau du mois zu hören. Einer spricht, der andere hört zu. Einer fängt an, der andere hört auf. Beide erwecken plötzlich ein erstaunliches Rennpferd zum Leben. Einige musikalische Vignetten, ebenfalls unkonventionell, unterstreichen den unerwarteten Weg dieser beiden Sonderlinge. Alexandre Vialatte (1901-1971), Übersetzer von Thomas Mann, Friedrich Nietzsche und vor allem Franz Kafka, war zudem Autor von Romanen, Novellen und Chroniken, die satirischen Humor und melancholische Klarheit in einer anspruchsvollen und unnachahmlichen Sprache vereinen. Nach Alexandre Vialatte (Compagnie 11h11).
Preise von 7 € bis 15 €. Ab 14 Jahren. Dauer: 1 Std. 10 Min. Von und mit: Alexis Gorbatchevsky und Marc Compozieux. Künstlerische Beratung: Hélène Zanon. Licht: Margot Falletty.
HUMOR
Samstag, 14. Dezember um 20:30 Uhr Und wenn Kunstwerke sprechen könnten?
Das Mädchen mit dem Perlenohrring, Der Mann mit dem abgeschnittenen Ohr, die Venus von Milo. Die Kunstwerke haben Generationen von Menschen vorbeiziehen sehen, sehen sie jetzt und werden sie auch in Zukunft sehen. Beobachtet und kritisiert: Was hätten sie uns wohl zu sagen, wenn sie von nun an das Wort ergreifen und uns das Bild zurückwerfen würden, das sie von uns haben? Getreu seiner künstlerischen DNA, in der sich Sprache, Humor und Tanz mit Elan entfalten, Stan mit uns seine Gefühle, Gedanken und sein Lachen zu teilen.
Preise: von 7 € bis 15 €. Für alle Altersgruppen. Dauer: 1 Std. 15 Min. Von und mit Stan (Christophe Carotenuto). Regie: Papy. Licht: aRnO Le Dû. Musik: Cizzko. Künstlerische Mitarbeit: Jeanne Degois.