Sicherheit und Kriminalitätsprävention, die ehrgeizigen Ziele des Contrat de ville
Im Rahmen des Contrat de ville métropolitain, am 6. November, der Préfet du Var, der Bürgermeister von Hyères, Präsident der Métropole, im Beisein des...

KRIMINALITÄTSPRÄVENTION Als nationale und lokale Raumordnungspolitik für den städtischen sozialen Zusammenhalt und die Solidarität zielt die Politique de la ville darauf ab, Entwicklungsunterschiede innerhalb von Städten zu verringern. „Sie hat zum Ziel, die republikanische Gleichheit in den Vierteln wiederherzustellen und die Lebensbedingungen ihrer Bewohner zu verbessern, die unter einer höheren Arbeitslosigkeit und einer höheren Schulabbrecherquote als andernorts sowie unter Schwierigkeiten beim Zugang zu Dienstleistungen und Pflege leiden. Die neue vertragliche Gestaltung der Politique de la ville ‚engagements quartiers 2030‘ bildet den Rahmen für die Umsetzung von Strategien, um den auf Ebene des jeweiligen Gebiets identifizierten Herausforderungen zu begegnen“, erinnerte Philippe Mahé, Préfet du Var.
Der Vertreter des Staates fügte hinzu: „Im Unterschied zu den alten Verträgen aktualisiert sie die prioritäre Geografie und identifiziert Armutsgebiete, um die Maßnahmen so nah wie möglich an den Bedürfnissen des Gebiets auszurichten. So wird der Contrat de ville während seiner gesamten Laufzeit durch eine verstärkte Bürgerbeteiligung belebt. Er legt Prioritäten pro Viertel fest, um die öffentliche Ruhe und Sicherheit zu gewährleisten, insbesondere durch die Einrichtung einer verstärkten Partnerschaft, Maßnahmen zur Kriminalitätsprävention und zur Bekämpfung des Schulabbruchs.“

Darüber hinaus ist die Sicherheit von Personen und Eigentum eine Priorität, auch in den Quartiers de la politique de la ville (QPV), wo „opérations place nette“ und Kontrollen von Geschäften im Wohnumfeld durchgeführt werden. Ebenso zielt das Abkommen zur Stärkung der Sicherheit, der Ruhe und der Kriminalitätsprävention im sozialen Wohnungsbau im Zuständigkeitsbereich der Tribunaux judiciaires von Toulon und Draguignan sowie zwischen den Wohnungsbaugesellschaften darauf ab, die Ruhe und Sicherheit der Bewohner, des Personals der sozialen Wohnungsbaugesellschaften, aber auch von privaten Dritten und institutionellen Akteuren in ihren QPV-Gebieten zu gewährleisten. Es wurde am 18. Dezember 2023 unterzeichnet.

Der Préfet betonte: „Der neue Vertrag zielt auf die Emanzipation aller durch die Förderung der Bildung durch Maßnahmen zur Unterstützung der Elternschaft ab. Insbesondere den Zugang zu Beschäftigung für die Bewohner der prioritären Viertel, mais aussi den ökologischen und energetischen Wandel. Dafür müssen die regulären Haushaltsmittel (crédits de droit commun) und die anderen Instrumente (Programme de réussite éducative, Cités éducatives, Fonds interministériel de prévention de la délinquance, Befreiung von der Taxe foncière sur les propriétés bâties mit den sozialen Wohnungsbaugesellschaften) besser aufeinander abgestimmt werden.“
Bis heute betrifft der Contrat de ville das Viertel Val des Rougières und das Centre ancien, die zusammen mehr als 4.000 Einwohner zählen, was fast 7,5 % der Bevölkerung der Gemeinde entspricht. Im Rahmen des Vertrags 2015-2023 hat der Staat fast 2,9 Millionen Euro an Sondermitteln bereitgestellt und wird sein Engagement und seine finanzielle Unterstützung fortsetzen. „Dieser Contrat de ville Quartiers 2030 wurde auf der Grundlage einer aktiven Beteiligung der Bewohner und des Erfahrungsaustauschs zwischen Vereinsakteuren, lokalen Akteuren und öffentlichen Institutionen aufgebaut“, schließt der Vertreter des Staates mit einer gehörigen Portion Optimismus.

Le préfet a insisté : « Le nouveau contrat vise à l’émancipation pour tous à travers la promotion de l’éducation par des actions en faveur de la parentalité. Notamment l’accès à l’emploi pour les habitants des quartiers prioritaires, mais aussi la transition écologique et énergétique. Pour cela, il faut mieux articuler les crédits de droit commun et les autres dispositifs (programme de réussite éducative, cités éducatives, fonds interministériel de prévention de la délinquance, exonération de la taxe foncière sur les propriétés bâties avec les bailleurs sociaux) ». À ce jour, le Contrat de ville concerne le quartier des Val des Rougières et le centre ancien qui comptabilisent à eux deux plus de 4 000 habitants, soit près de 7,5 % de la population de la commune. Dans le cadre du contrat 2015- 2023, l’État a alloué près de 2,9 millions d’€ de crédits exceptionnels et continuera d’apporter son engagement et son soutien financier. « Ce Contrat de ville Quartiers 2030 s’est construit sur la base d’une participation active des habitants et des regards croisés entre les acteurs associatifs, les opérateurs locaux et les institutions publiques », conclut, avec une bonne dose d'optimisme, le représentant de l'Etat.

Fotos Philippe OLIVIER.