Fabien Piersanti: „Wir müssen diesen Stolz auf unsere Arbeit und unsere Bauwerke pflegen“
Die Bauunternehmen im Var befinden sich in schweren Zeiten und brauchen solide, konkrete Unterstützung. Ich erneuere meinen Wunsch,...

Denn der Bausektor im Var ist nicht unbedeutend! Nach Angaben der Banque de France beträgt der Beitrag des Sektors zur Wertschöpfung der Wirtschaft im Var 15 %, was mehr als dem Doppelten des Landesdurchschnitts entspricht.
35 000 ARBEITSPLÄTZE

Im Var sichert das Bau- und öffentliche Auftragswesen 35 000 direkte Arbeitsplätze. Jeder Arbeitsplatz generiert 1,8 zusätzliche Arbeitsplätze vor und nach der Baustelle. Insgesamt sprechen wir von 100 000 Erwerbstätigen im gesamten Bausektor, was jedem 5. Arbeitsplatz im Departement entspricht. Wenn ein Bauunternehmen in Schwierigkeiten gerät, ist es unwahrscheinlich, dass es wie große Industrieunternehmen in die Schlagzeilen gerät. Innerhalb eines Jahres hat die Verschlechterung der Wirtschaftslage zu 320 Unternehmensinsolvenzen geführt, wovon 1 040 Arbeitsplätze im Departement betroffen sind. Für Fabien Piersanti, Präsident der Fédération du BTP du Var: „Es besteht daher die Notwendigkeit zu handeln, bevor uns die Ereignisse überholen. Nach der Bestandsaufnahme der von allen angefragten Institutionen angebotenen Lösungen besteht unsere Aufgabe darin, die Beziehung zwischen den Unternehmen und diesen Institutionen durch einen persönlichen und maßgeschneiderten Empfang zu erleichtern, um die gesamte in unserer Unterstützungs- und Begleitzelle gebündelte Expertise zu präsentieren, die einem Werkzeugkasten gleicht, den wir den Unternehmen des Sektors an die Hand geben. Die Fédération verfügt über die volle Legitimität, um die Unternehmer des Bausektors zu empfangen, wenn sie durch die Konjunktur desorientiert sind. Es erscheint mir für einen Geschäftsführer natürlich, sich an seine Berufsorganisation zu wenden, um ein offenes und aufmerksames Ohr zu finden, sich über seine Schwierigkeiten anzuvertrauen und seinen Weg abzustecken, um im Sinne der Antizipation begleitet zu werden. Diese Rolle wollen wir übernehmen. Anlässlich dieser Bestandsaufnahme konnten wir feststellen, wie reichhaltig die angebotene Unterstützung ist und wie viel Gehör unserem Sektor geschenkt wird. Diesen fruchtbaren Nährboden verdanken wir dem Engagement der Partnerinstitutionen und dem Zusammenhalt unseres Territoriums, der vom Präfekten Philippe Mahé geschickt gepflegt wird, der seit seiner Ankunft im Sommer 2023 keine Mühen scheut, um diesen positiven Kreislauf aufrechtzuerhalten.“
DEN EINFLUSS DES BAUSEKTORS STÄRKEN

Enfin, le président Piersanti veut élargir l’influence du secteur du BTP et de la Fédération dans le département, comme il l'explique : « Le BTP joue un rôle structurant dans notre économie locale et nationale. Notre voix doit porter haut et fort auprès des décideurs et des partenaires institutionnels. Elle doit entretenir sa singularité et sa liberté. Singularité parce que nos activités se situent au carrefour du développement de nos territoires et de nos bassins de vie. Ce rôle de bâtisseurs de l’environnement de nos concitoyens, pour le logement, les équipements publics, les infrastructures routières et les réseaux, les bureaux, les commerces, ce rôle d’acteur direct pour l’intérêt général nous met à une place aussi singulière qu’essentielle de la transformation de notre quotidien. Cette position nous oblige à bien des égards mais elle mériterait à mon sens d’être largement plus reconnue. Je renouvelle mon souhait de renforcer le dialogue avec les autorités publiques et notamment les collectivités face aux enjeux collectifs que nous devons relever pour élaborer un urbanisme efficace et résilient et assurer la transition écologique de notre économie. Pour y parvenir, nous devons déjà nous convaincre nous-mêmes que nos métiers et nos entreprises sont essentiels à la vie de la nation. Cette vérité n’a pas disparu avec la fin de la pandémie. À l’instar de la fierté nationale que représente la réouverture de Notre Dame de Paris grâce à l’excellence des entreprises mobilisées sur ce chantier, toutes adhérentes de la Fédération Française du Bâtiment, nous devons entretenir cette fierté de notre travail et de nos ouvrages », conclut Fabien Piersanti. •
Fotos Philippe OLIVIER.