Die Stadt bekämpft städtische Hitzeinseln
In der Stadt wurzelt der urbane Wandel in einer globalen und nachhaltigen Vision.

Nach dem Wiederaufbau der Schulen im Stadtzentrum überdenkt die Municipalité auch die öffentlichen Räume und integriert sie in ein umfassenderes Begrünungsprojekt. Sie hat die Umgestaltung der Place Général de Gaulle zu einem konkreten Beispiel für den Kampf gegen Hitzeinseln und die Anpassung an die klimatischen Herausforderungen gemacht.
VORBILDLICHE GESTALTUNG

Bei der Einweihung des Platzes am vergangenen 26. April zeigte sich Thierry Albertini, das Stadtoberhaupt, erfreut: „Trotz der technischen Herausforderungen und der Notwendigkeit, die Integrität der Tiefgarage zu bewahren, indem jegliche Überlastung vermieden und eine freie Fläche für Veranstaltungen beibehalten wird, hat diese Umgestaltung eine sowohl ästhetisch als auch ökologisch vorbildliche Anlage hervorgebracht. Der Eingriff respektierte den bestehenden Pflanzenbestand durch den Erhalt und die regelmäßige Pflege der Platanen und Zürgelbäume, die den Platz säumen. Diese natürlichen Elemente entfalten sich in einem neu gestalteten Rahmen, der mit der Architektur der Mairie und den zeitgenössischeren Gebäuden in der Umgebung harmoniert. Es handelt sich um ein symbolisches Bindeglied zwischen zwei städtischen Epochen, aber auch um ein starkes Zeichen für eine widerstandsfähigere Stadt“. Seit seiner Entstehung in den 1980er Jahren war der Platz ein rein mineralischer und aus Beton bestehender öffentlicher Raum, unter dem sich die 2 Ebenen eines der beiden kostenlosen öffentlichen Parkhäuser der Stadt befinden. Im Jahr 2023 beschlossen die Ville und die Métropole Toulon Méditerranée, um den Klimawandel zu bekämpfen und nach der Umgestaltung und Begrünung der Place Jean-Moulin, ein zweites Begrünungsprojekt durchzuführen, indem sie die Place de Gaulle umgestalteten.

NUN DOMINIERT DIE PFLANZENWELT

Dieses Projekt hat mehrere Ziele. Erstens die Vermeidung einer Hitzeinsel im Stadtzentrum. Zudem den Spaziergängern und Nutzern der zahlreichen Dienstleistungen rund um den Platz (Espace pédagogique Jean d’Ormesson, Salle polyvalente Valérie Garnier, Mairie, Arztpraxen, Archives municipales, Bank, Poste, Geschäfte und Restaurants) ein angenehmes Erlebnis zu bieten. Schließlich die Stärkung der Kohärenz zwischen den verschiedenen Landschaftsräumen der Stadt durch eine Auswahl an mediterranen Pflanzenarten, die an die klimatischen Bedingungen angepasst sind. Die Wette ist gewonnen! Tatsächlich dominiert nun die Pflanzenwelt den Standort dank der auf beiden Seiten des Platzes gepflanzten Gewächse. Im nördlichen Teil wurden in Ergänzung zu den bestehenden großen Zürgelbäumen 9 Zitrusbäume (Zitronenbäume) gepflanzt, um einen ersten farbigen Vordergrund zu schaffen. Im Süden lassen 3 Jacarandas, 3 Judasbäume und 3 Wilde Pfefferbäume von mindestens 3,5 Metern Höhe eine grüne Fassade vor dem bestehenden Gebäude des Médiéval entstehen. Im Westen wurde der natürliche Boden wieder freigelegt und beherbergt exotische Anpflanzungen. Dieser Teil wird durchlässig für Regenwasser und schafft eine neue grüne Fassade für den Platz. Zudem wurde der gesamte Platz einer Feuchtfeinstrahlsanierung (Hydrogommage) unterzogen, was dem bestehenden Boden ein neuwertiges Aussehen verleiht, ergänzt durch den Austausch der Steine, die das gitterförmige Muster des Platzes darstellen. Um den Schatten zu vervollständigen, wurden 5 maßgefertigte Pergolen installiert, deren Dach aus gelochtem Blech dem Umriss von Olivenblättern nachempfunden ist. Nachts zeichnen sich die Muster des Daches dank der an der Struktur aufgehängten Scheinwerfer auf dem Boden ab. Jedes Element beherbergt eine Bank und zwei Sessel, deren Sitzflächen und Rückenlehnen ebenfalls ein Pflanzenmotiv aufweisen. Ein geschwungener, glitzernder Weg bricht die Orthogonalität des Ortes auf und verbindet gleichzeitig die verschiedenen Zonen des öffentlichen Raums. Schließlich wurde die gesamte Randbeleuchtung ausgetauscht und ermöglicht nächtliche Projektionen von Pflanzenmotiven. So werden Gemälde auf die weiße Südfassade projiziert und Veilchen auf den Boden, in Erinnerung an die gartenbauliche Vergangenheit der Gemeinde. •

In Anwesenheit von: Jean-Louis MASSON, Président du Département, Ange MUSSO, Maire de la Ville du Revestles-Eaux.
Fotos PRESSE AGENCE.