„Eine Schule ist der Schlussstein einer demokratischen Gesellschaft“
François de Canson, Vizepräsident der Région Sud, nahm am Mittwoch, 30. April, an der Einweihung der Schule Jean Jaurès in Cuers teil. Die Schule soll...

Für François de Canson ist die Einweihung eines Schulzentrums keine triviale Geste: „Es bedeutet nicht nur, ein Band zu durchschneiden, es bedeutet zu bekräftigen, wer wir sind und wer wir sein wollen. Eine Schule ist der Schlussstein jeder demokratischen Gesellschaft. Hier, in diesen Mauern, wird mehr als nur Wissen vermittelt: Es werden Werte vermittelt.
Die Strenge des Geistes, die Neugierde, die freiwillig akzeptierte Disziplin, die Brüderlichkeit – all das, was eine Nation zu mehr als einer bloßen Summe von Individuen macht.

ANSPRUCHSVOLLE BILDUNG Das Projekt der Ville de Cuers wird diesem Ehrgeiz gerecht. Die Sanierung und Erweiterung des Schulzentrums Jean Jaurès war ein ehrgeiziges und beispielhaftes Projekt. In nur 11 Monaten hat die Ville diese historische Einrichtung in einen modernen, inklusiven, nachhaltigen und umweltfreundlichen Lernort verwandelt.
So hat das Schulzentrum eine Kapazität von 825 Schülern. 825 Kinder, die hier jeden Tag die Bedingungen für eine anspruchsvolle und fürsorgliche Bildung vorfinden werden. In dieser Funktion und in seiner Rolle als Präsident von Méditerranée Porte des Maures (MPM) würdigte François de Canson Bernard Mouttet, den maire de Cuers, für seine Entschlossenheit, sein Engagement und seine Vision, die es ermöglichten, dieses Projekt unter beispielhaften Bedingungen erfolgreich abzuschließen.
Mit der Gewährung eines Zuschusses von 841 000 € für dieses Projekt hat die Région Sud auf Initiative von Renaud Muselier weit mehr als nur eine finanzielle Geste geleistet: Sie hat eine politische und moralische Entscheidung getroffen. Dies erklärt François de Canson weiter: „Die Région hat sich dafür entschieden, daran zu glauben, dass die Zukunft einer Region nicht nur mit Straßen, Fabriken oder Verwaltungen aufgebaut wird, sondern in erster Linie in den Augen und Ambitionen ihrer Kinder. In derselben Dynamik hat Méditerranée Porte des Maures 18 % der Finanzierung getragen und mehr als 2,7 Millionen € mobilisiert, um dieses Großprojekt zu begleiten.“
OBSKURANTISMUS Von nun an pulsiert in dieser Schule das Leben. Das Lachen hallt durch die Gänge. Die Hefte füllen sich. Die Fragen sprudeln nur so heraus. In Cuers, im Herzen der Intercommunalité, wächst eine neue Generation heran.

„Indem sie den Namen Jean Jaurès trägt, erinnert diese Schule an eine Botschaft, die die Jahrhunderte überdauert. Jaurès, ein Mann des Friedens, ein Mann der Gerechtigkeit, glaubte mit unerschütterlichem Glauben daran, dass die Schule das erste Bollwerk gegen Obskurantismus und Unabwendbarkeit war. Er sah in der Bildung nicht nur ein Instrument der individuellen Emanzipation, sondern auch ein Bindemittel für die nationale Einheit.
Er schrieb: „Die Schule muss die Einheit der Nation stiften, indem sie den Geist aller über Spaltungen und Hass erhebt.“
In Wahrheit, wo stünden wir, wohin gingen wir ohne dieses geduldige Werk des öffentlichen Unterrichts? Angesichts der Herausforderungen unserer Zeit, der Versuchung der Ignoranz, des Erstarkens von Fanatismus, des Bröckelns der bürgerlichen Bindungen bleibt die Schule der Schlussstein unserer République. Denn ohne eine anspruchsvolle Schule gibt es keine wahre Freiheit.
Ohne eine offene Schule gibt es keine konkrete Gleichheit. Ohne eine Schule, die ihrer Mission treu bleibt, gibt es keine dauerhafte Brüderlichkeit“, betonte der maire de La Londe-les-Maures.
In den Klassen der Schule Jean Jaurès lernen bereits Kinder lesen, rechnen und denken. Lehrer führen jeden Tag mit Aufopferung die edelste aller Missionen fort: freie Geister zu wecken. Hier wird im stillen Alltag der Weitergabe das große menschliche Abenteuer geschrieben, das die République française ist.
„Ohne den gesamten politischen Weg von Jean Jaurès gutzuheißen, anerkenne und begrüße ich die Noblesse dieses Kampfes für die Bildung, für die Chancengleichheit, für die Würde eines jeden Einzelnen. Er steht in der großen französischen Tradition, die will, dass Politik in erster Linie im Dienste der Menschen und ihrer Erhebung steht, niemals im Dienste von Partikularinteressen. Unsere Pflicht als Mandatsträger ist es, diesen Kampf lebendig zu erhalten.
Indem wir den Lehrkräften die Mittel zur Vermittlung an die Hand geben. Indem wir den Schülern die Werkzeuge an die Hand geben, um ihr Schicksal selbst zu bestimmen. Indem wir den Familien Gründe geben, an die République zu glauben.
Diese Schule ist ein Sieg. Ein Sieg des öffentlichen Willens. Ein Sieg des Vertrauens in die menschliche Intelligenz. Ein Sieg der Hoffnung.
An alle, die in dieser Schule leben und sie mit Leben füllen: Sie haben die schönste aller Verantwortungen in Ihren Händen. Seien Sie stolz darauf! Seien wir stolz darauf!“, schloss François de Canson.
Fotos PRESSE AGENCE.
Fotos PRESSE AGENCE.