Schüler für ihre Arbeit zur Erinnerungskultur geehrt
Am 9. Mai erhielten die CM2-Schüler der Schule Paul Langevin den Prix Mémoire, eine Auszeichnung der Sektion Var der Association Nationale des...

Eine schöne Anerkennung für ihr ganzjähriges Engagement bei einem Projekt, das der Résistance während des Zweiten Weltkriegs gewidmet war.

Überzeugt davon, dass „les enfants sont des passeurs de mémoire“ (Kinder Vermittler der Erinnerung sind), hat ihre Lehrerin, Valérie Muffat, ihre Klasse für diesen von der ANMONM getragenen Wettbewerb angemeldet. Ein gelungener Erfolg, der bei der Zeremonie im Beisein von Hélène Arnaud-Bill, Bürgermeisterin von La Garde, Marc Gosselin, Präsident der ANMONM des Var, und Marjorie Gardiol, Inspektorin der Éducation nationale, gewürdigt wurde.
HISTORISCHE RECHERCHEN Das pädagogische Projekt verband historische Recherchen, das Lesen von Zeitzeugenberichten und künstlerisches Schaffen, um eine Reihe illustrierter Erzählungen ins Leben zu rufen, die die Lebenswege lokaler Persönlichkeiten der Résistance nachzeichnen. „Un travail rigoureux, sensible et profondément citoyen“, betonte M. Gosselin.
Der Prix Mémoire, der jedes Jahr in mehreren Departements verliehen wird, soll schulische Initiativen fördern, die die Erinnerungskultur und die republikanischen Werte aufrechterhalten. Die ANMONM erinnert daran, dass diese Projekte zur Bildung junger Bürger beitragen, indem sie die Geschichte in einer Reflexion über die Rechte, Pflichten und das Engagement jedes Einzelnen verankern.
Mit diesem Ansatz haben die CM2-Schüler der Schule Langevin bewiesen, dass die Erinnerung nicht nur Sache der Historiker ist, sondern auch die der Kinder, wenn sie mit Anspruch und Vertrauen angeleitet werden.
Foto PRESSE AGENCE.