27.07.2026

Nach den Überschwemmungen ist es Zeit für Urlaub in Cavalière

Am 24. Juni weihte der Präfekt von Var einen Monat nach der Katastrophe in Le Lavandou die Umgehung der beschädigten Brücke von Cavalière ein.

RGVon Rédaction Gazette du VarJournalist 1. Juli 2025 Lesezeit: 3 Min.
Après les inondations, c'est le temps des vacances à Cavalière
Après les inondations, c'est le temps des vacances à Cavalière© La Gazette du Var
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In der Tat hat das Département nach den Überschwemmungen vom vergangenen 20. Mai an der Brücke über den Bach Quicule (RD 559) eine einspurige Verkehrsführung eingerichtet, und die Durchfahrt ist für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen verboten. In diesem Zusammenhang hat die Ville du Lavandou am 12. Juni Arbeiten zur Einrichtung einer Umgehungsstraße begonnen, die die Brücke über das Vallon de Cavalière umgeht. Dadurch soll der Verkehrsfluss auf dieser Achse, die Le Lavandou mit dem Golfe de Saint-Tropez verbindet, für Fahrzeuge zwischen 3,5 und 19 Tonnen aufrechterhalten werden. Zu diesem Zweck haben sich die staatlichen Dienste an der Seite der Gemeinde, von Méditerranée Porte des Maures und des Département mobilisiert, um Lösungen für eine schnellstmögliche Rückkehr zur Normalität zu finden und die Sicherheit aller zu gewährleisten.

AUSSERORDENTLICHE SOLIDARITÄT

Après les inondations, c'est le temps des vacances à Cavalière

Andernorts in der Stadt waren weniger als eine Woche nach den Überschwemmungen die meisten Strände wieder zum Baden freigegeben. Nach dieser Naturkatastrophe, die die Region schwer getroffen hat, bleibt jedoch noch viel zu tun. Die Mobilisierung und das Engagement der gesamten Gemeinschaft haben es ermöglicht, diese Prüfung zu meistern und die Badesaison unter besten Vorzeichen zu eröffnen. So haben sich Hunderte von Frauen und Männern für die Betroffenen engagiert und die Bemühungen der Gemeinde unterstützt. Zu den mobilisierten Personen gehörten gewählte Mandatsträger, Gemeindeangestellte von Le Lavandou und benachbarter Städte, Freiwillige und Vereinsmitglieder. Die Stadt konnte auch auf die Dienste des Staates, der Région und des Département zählen – eine unglaubliche Kette der Solidarität, die bereits in der Woche nach den Unwettern aufgebaut wurde! So wurde das Trinkwasser im Ortsteil Cavalière bereits ab dem 26. Mai wieder verteilt, während die Räumung der Kläranlage (die überschwemmt und voller Schlamm war) gleichzeitig mit den Elektroarbeiten und den Maschinentests durchgeführt wurde. Eine Rekordzeit, um die Anlage und die Hebestation von Cavalière wieder in Betrieb zu nehmen. Bei einer Krisensitzung mit den staatlichen Stellen baten die Mandatsträger die Unternehmen SAUR und BONNA TP (Unterwasserarbeiten), schnelle Lösungen zu finden, um die 100 Meter lange Abwasserleitung von der Brücke zum Meer anzuschließen. Auf behördlicher Seite kam die gute Nachricht mit dem interministeriellen Erlass zur Anerkennung des Katastrophenzustands, der im Journal Officiel vom 28. Mai veröffentlicht wurde. Dadurch hatten die Betroffenen 30 Tage Zeit, ihre Erklärung einzureichen, mit der Garantie einer Entschädigung innerhalb von 21 Tagen. Aufseiten der Betroffenen sind die 50 Personen, die notuntergebracht in Hotels waren, in ihre Wohnungen zurückgekehrt. Das Hotel La Calanque hatte ihnen unverzüglich und kostenlos Zimmer zur Verfügung gestellt. An der Seite der schwer betroffenen Bewohner setzten die Einsatzteams die Räum- und Reinigungsarbeiten unermüdlich fort. So wurde die beschädigte Rettungsstation wieder aufgebaut, während die Einbrüche am Strandhintergrund repariert werden. Auch am Himmelfahrtswochenende blieben die Teams mobilisiert.

Eine Messe in der Kirche Saint-Louis

Après les inondations, c'est le temps des vacances à Cavalière

Die Sonntagsmesse am 25. Mai widmete den Opfern, den Betroffenen und all jenen, die zu einer schnellen Wiederherstellung beigetragen haben, ein besonderes Gedenken. In Anwesenheit des Bürgermeisters und zahlreicher Gemeindemitglieder vereinte Pater Pierre Pommeret, Pfarrer der Gemeinde Saint-Louis, jene im Gebet, die von Trauer, Ungewissheit und Sachschäden am härtesten getroffen wurden. Er sprach von „einem Moment des Teilens, um Hoffnung und Beruhigung zu finden nach einem solchen Wetterereignis, das in wenigen Minuten alle Vorhersagen übertroffen hat (...). Ich glaube, dass durch diese Prüfung vor allem ein Gefühl der Dankbarkeit für all den guten Willen entsteht, der sich gezeigt hat. Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind – das ist Gottes Versprechen an die Hirten in der Nacht der Geburt Christi. Das ist auch der Wunsch, den ich heute für alle formuliere: Der Friede sei mit euch, die ihr das Gute sucht“.

Après les inondations, c'est le temps des vacances à Cavalière
Après les inondations, c'est le temps des vacances à Cavalière

Text und Fotos Francine Marie.