„Der Appell vom 18. Juni, der Gründungsakt der Résistance“
Am 18. Juni feierten der Präfekt des Var, die Mandatsträger sowie zivile und militärische Behörden den 85. Jahrestag des Appells vom 18. Juni 1940.

So erinnerte François de Canson in La Londe-les-Maures nachdrücklich an die historische Tragweite dieses Gründungsaktes der französischen Résistance. Während Marschall Pétain dazu aufrief, den Kampf einzustellen und den Waffenstillstand zu unterzeichnen, entfachte eine Stimme aus London die Hoffnung eines am Boden zerstörten Landes neu. Es war die Stimme von General de Gaulle, der der breiten Öffentlichkeit noch unbekannt war, aber bereits eine Vision in sich trug: die eines aufrechten, freien und seinen Werten treuen Frankreichs.
„Als Flamme der Hoffnung durchbricht die Botschaft von General de Gaulle die Nacht, die über Frankreich hereingebrochen ist“.
Inmitten von Zusammenbruch, Angst und Unterdrückung trafen Männer und Frauen die Entscheidung zum Mut. Sie sagten Nein zu Besatzung und Demütigung und schlossen sich der inneren Résistance oder den Forces Françaises Libres an. „Widerstand zu leisten bedeutet nicht nur zu überleben, sondern sich dafür zu entscheiden, aufrecht zu leben“, betonte François de Canson und würdigte all diese oft anonymen Helden, die ihr Leben riskierten, damit Frankreich lebt.
Und er schloss: „Es ist unsere Pflicht, diese Botschaft weiterzugeben. Diese Erinnerung lebendig zu halten. Damit Frankreich niemals vergisst, was es jenen verdankt, die Nein gesagt haben“.







Fotos Philippe OLIVIER und PRESSE AGENCE. IN LA GARDE IN LA VALETTE IN LA VALETTE IN AU PRADET IN AU PRADET IN CAVALAIRE IN CAVALAIRE