Stéphane Isserte hat das Kommando über die École du Personnel de Pont d’Envol übernommen
Am 2. Juli wurde Korvettenkapitän Stéphane Isserte bei einer Zeremonie auf dem Marinefliegerstützpunkt Hyères in seinem Amt als...

Mit seiner operativen, pädagogischen und strategischen Erfahrung will er den Ausbildungsauftrag des Flugdeckpersonals mit Anspruch und Wohlwollen fortführen. Er folgt auf Fregattenkapitän Cyril Chabrier und blickt auf eine von operativem Engagement geprägte Laufbahn zurück.
Der 1976 Geborene trat 1996 in die École de Maistrance ein, bevor er die Ausbildung zum Luftfahrzeug-Ortungsnavigator auf dem Marinefliegerstützpunkt Nîmes-Garons absolvierte. Dort erhielt er im September 1997 sein technisches Befähigungszeugnis und trat der Flottille 6F bei. Er nahm an den Operationen Trident I und II in der Adria teil, wobei er 38 Einsätze flog, sowie an der Mission Myrrhe 2000.
Im Jahr 2000 wurde er Ausbilder an der Schule des fliegenden Personals von Nîmes-Garons und bildete vier Jahre lang über einhundert angehende Flugbesatzungsmitglieder der Marine aus. Nach Erhalt des höheren Fachscheins „Operationen“ wurde er 2004 zur Flottille 28F als stellvertretender Fachleiter für Bordradar/Luftfahrtnavigation versetzt.
Er nahm an zahlreichen Seeüberwachungseinsätzen teil, darunter an der Bekämpfung der illegalen Einwanderung, des Drogenschmuggels, der Fischereiaufsicht und der Seenotrettung. WACHSENDE VERANTWORTUNG: Im Jahr 2008 erwarb er das Patent als Flugleiter und ging auf dem Flugzeugträger Charles-de-Gaulle als Wachoffizier im Gefechtsstand „Flüge“ an Bord und nahm an den Operationen Agapanthe 2010 und Harmattan teil.

Im Jahr 2011 wechselte er als Experte für taktische Datenverbindungen zum Erprobungszentrum für Marineprogramme. 2013 trat er dem CEPA/10S in Hyères bei der Hubschrauberstaffel NH90 bei, wo er für die Missionsvorbereitung und -nachbereitung zuständig war. 2016 kehrte er während der Mission Arromanches 3 als stellvertretender Leiter des Dienstes „Flüge“ auf den Flugzeugträger Charles-de-Gaulle zurück und übernahm 2017 dessen Leitung.
Er spielte eine entscheidende Rolle beim Einsatz Clemenceau 19 und der Operation Chammal. Im Jahr 2019 wurde er in den Stab der Force de l'aéronautique navale als Einsatzoffizier der Flugzeugträgergruppe und der Hubschrauberkomponente versetzt. 2021 wechselt er auf den Hubschrauberträger Tonnerre als Leiter des Dienstes Flugdeck und Hangar, bevor er 2023 auf den Flugzeugträger Charles-de-Gaulle zurückkehrt, um denselben Dienst während der Missionen Akila und Clemenceau 25 zu leiten.
Er kommt auf insgesamt mehr als 3.000 Flugstunden.
Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.




Fotos Philippe OLIVIER.