27.07.2026

Ein mobiles Museum, um die Geschichte an junge Generationen weiterzugeben

Dies ist das erste mobile Museum des Var, das der Landung in der Provence gewidmet ist.

RGVon Rédaction Gazette du VarJournalist 19. August 2025 Lesezeit: 2 Min.
Un musée itinérant pour transmettre l’histoire aux jeunes générations
Un musée itinérant pour transmettre l’histoire aux jeunes générations© La Gazette du Var
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Dieses neuartige Museum, das zu Ehren eines Veteranen auf den Namen „Robert Chiazzo“ getauft wurde, wurde in Anwesenheit zahlreicher gewählter Vertreter sowie der zivilen und militärischen Behörden des Var eingeweiht. Zur Eröffnung dieser einzigartigen Initiative wurde Jean-Louis Masson, Präsident des Département, von Philippe Leonelli, Departementsrat und Bürgermeister von Cavalaire-sur-Mer und Beauftragter für das Débarquement de Provence, sowie Hélène Arnaud-Bill, Bürgermeisterin von La Garde, begleitet. Als Zeichen einer der Aufgaben dieses mobilen Museums, nämlich der Weitergabe der Geschichte an jüngere Generationen, fand die Zeremonie am Rande eines Schulbesuchs von Schülern des Collège von La Garde statt.

Un musée itinérant pour transmettre l’histoire aux jeunes générations

PÄDAGOGISCHER AUFTRAG Untergebracht in einem authentischen amerikanischen Kommandoanhänger aus der ebenso entscheidend für die Befreiung von Frankreich. Dieses mobile Museum ermöglicht es, an das Ausmaß dieses historischen Ereignisses zu erinnern und zukünftige Generationen für dessen Bedeutung zu sensibilisieren. • Zweiten Weltkrieg stammend, bietet das mobile Museum ein fesselndes und pädagogisches Eintauchen in die Geschichte des alliierten Débarquement de Provence, das im August 1944 stattfand.

Zeitdokumente, militärische Gegenstände, Fotografien und Soldatenberichte illustrieren dieses wichtige Kapitel der Befreiung Südfrankreichs. „Dieses mobile Museum wurde vom Verein Mémoire de Bormes 1944 mit dem Ziel entworfen, die Geschichte der breiten Öffentlichkeit und insbesondere den Schülern der Collèges und Lycées im Var zugänglich zu machen. Durch eine interaktive Museografie und eine angepasste Szenografie soll es die historische Neugier der Jugendlichen wecken und die Erinnerungskultur pflegen“, erklärt Philippe Leonelli.

Un musée itinérant pour transmettre l’histoire aux jeunes générations

Der Bürgermeister von Cavalaire fügte hinzu: „Es ist ein Projekt mit einer starken symbolischen und pädagogischen Dimension. Es geht darum, nicht zu vergessen, aber auch zu erklären und weiterzugeben. Das Museum wird die offiziellen Gedenkfeiern begleiten und an zahlreichen kulturellen oder patriotischen Veranstaltungen im gesamten Gebiet des Var teilnehmen.“

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG Da sich das Département der Bedeutung dieser Initiative für das kollektive Gedächtnis bewusst ist, hat es den Trägerverein des Projekts mit 20 000€ finanziell unterstützt. Ein Engagement, das von den anwesenden gewählten Vertretern und Vereinsverantwortlichen begrüßt wurde, die an die wesentliche Rolle der öffentlichen Institutionen bei der Bewahrung der lokalen Geschichte erinnerten. So trägt das Museum „Robert Chiazzo“ durch seine Reisen von Stadt zu Stadt und von Collège zu Collège dazu bei, die Erinnerung an das Débarquement de Provence lebendig zu halten – eine Episode, die oft weniger bekannt ist als jene in der Normandie, aber ebenso Historischer Kontext: Am Abend des 15. August 1944 starteten die alliierten Streitkräfte eine Großoperation zur Befreiung Südfrankreichs.

Die deutsche Armee unter dem Befehl von Général Wiese umfasste 2 500 Mann, die an der durch Bunker, Minenfelder und mehr als 550 Kanonen verteidigten Küste verstreut waren. Am 23. September 1944 wurden mehr als 4 900 Fahrzeuge und 4 000 Tonnen Material angelandet. Die alliierte Luftwaffe flog 4 250 geplante Einsätze und trug so zur Befreiung der Küsten von Toulon und Marseille bei.

Fotos PRESSE AGENCE.