Max Bauer: „Gedenken heißt, die Werte der Freiheit weiterzugeben“
Die Pflicht des Gedenkens ist eine moralische Verpflichtung gegenüber den Frauen und Männern und vor allem unserer Jugend.
Die Gedenkfeiern zur Landung und Befreiung der Provence sind Teil eines Prozesses der Einheit und Brüderlichkeit. „Wir müssen all jenen dankbar sein, die sich zusammengeschlossen haben, um unseren Kontinent zu befreien. Vergessen wäre kein Verbrechen, sondern ein schwerer Fehler und eine Verstümmelung unseres Gedächtnisses.
Hat das heutige Frankreich noch die Werte wie Ehre und Vaterland?“, betont Max Bauer.
Wenn die Ministerin Patricia Mirallès, zuständig für Gedenken und Veteranen, erklärt: „Der Frieden ist niemals selbstverständlich. Zu glauben, unsere Epoche sei gegen die Barbarei geimpft, hieße, Naivität zu zeigen.
Angesichts der neuen Bedrohungen müssen wir so vereint bleiben wie es die Soldaten der Armée d'Afrique trotz ihrer Unterschiede waren. Schließlich geht die Freiheit verloren, wenn man sie nicht verteidigt. Es braucht Mut, um unsere Prinzipien zu verteidigen“.
Er fügt hinzu: „Sehr geehrte Frau Ministerin und sehr viele Politikerinnen und Politiker, beweisen Sie Ehre und Treue zu den Werten der Republik: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Lassen Sie dies nicht nur Worte oder Beschwörungen sein. Verteidigen Sie das Vaterland entschlossen, ohne Kompromisse, zum Gedenken an unsere Befreier“!
Und Max Bauer schließt mit der schönen Devise von Louis d'Estouteville während des Hundertjährigen Krieges: „Wo die Ehre ist, wo die Treue ist, da allein ist das Vaterland“.