1944 in Mauvanne, der erfolgreiche Handstreich der Commandos d’Afrique
Am 21. August gedachte die Stadt der Befreiung im Beisein von Bürgermeister Jean-Pierre Giran und zahlreicher ziviler und militärischer Vertreter.

Im August 1944 fasst der Handstreich von Mauvanne die Härte der letzten Kämpfe am besten zusammen. Nach dieser Waffentat der Einnahme der Bunker am 18. August 1944 wurde die Episode später von General de Lattre de Tassigny als „fantastische Heldentat“ bezeichnet. Am Nachmittag des 18. August gab Oberst Bouvet den Befehl, mit dem 1er Commando auf La Londe-les-Maures vorzurücken, während die anderen Commandos der Küste über Cap-Bénat und das Fort de Brégançon folgten. Am nächsten Tag gegen 11 Uhr schlugen die Commandos den Weg nach Hyères ein. Dort trafen sie auf das US-Bataillon mit seinen Panzern, das Hauptmann Ducournau meldete, dass in 500 Metern Entfernung eine starke Stellung jegliches Vorankommen verhinderte. Trotz dieses Hindernisses rückten die Commandos durch Wälder und Weinberge über die Ferme du Vieux-Pin, Pin-Neuf und Galoupet (...) vor. Und 60 Mann griffen den ersten Bunker an. Nach mehreren Angriffen bis hin zum Nahkampf ergaben sich die Deutschen schließlich. Doch Hauptmann Ducournau entdeckte zwei weitere, gut getarnte Bunker. Der Sturm war erneut sehr verlustreich. Doch der Eifer der Commandos war so groß, dass sich die letzten Deutschen um 17 Uhr ergaben. Die Besatzung bestand aus 150 Männern der Kriegsmarine. Etwa einhundert Mann wurden gefangen genommen, die anderen starben, darunter der Kommandant. Aufseiten der Commandos waren 80 Mann im Einsatz, 15 starben und 30 wurden verwundet.
In Anwesenheit von:

François de CANSON, Vizepräsident der Région, Francis ROUX, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Hyères,
Véronique BERNARDINI, Departementsrätin,

Jean-Michel EYNARD-TOMATIS, Gemeinderat.



Fotos Philippe OLIVIER.