27.07.2026

Jean-Michel Eynard-Tomatis: „Es braucht einen echten Stadtsanierungsplan für Val des...

Am 11. September startete Jean-Michel Eynard-Tomatis, seit 2016 oppositioneller Gemeinderat in Hyères, seine Kandidatur für die Kommunalwahlen...

RGVon Rédaction Gazette du VarJournalist 6. Oktober 2025 Lesezeit: 3 Min.
Jean-Michel Eynard-Tomatis : « Il faut un véritable plan de rénovation urbaine pour le Val des Rougières »
Jean-Michel Eynard-Tomatis : « Il faut un véritable plan de rénovation urbaine pour le Val des Rougières »© La Gazette du Var
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Im Escale du Sud im Hafen von La Gavine in Hyères stellte der Kandidat des Rassemblement national (RN), der UDR und des RPR die Hauptlinien seiner Kampagne vor. „Heute präsentiere ich meine Kandidatur für das Rathaus von Hyères, mit der Unterstützung des Rassemblement national, im Rahmen der Kommunalwahlen im März 2026“, erklärte er vor einem Publikum von Unterstützern.

3 HOCHHÄUSER ABZUREISSEN

Jean-Michel Eynard-Tomatis : « Il faut un véritable plan de rénovation urbaine pour le Val des Rougières »

So erklärt er im Bereich des Städtebaus seine kommunale Vision: „Ich beabsichtige, ein Moratorium für das Gebiet des aktuellen Projekts ZAC des Rougières zu fordern, um dort eventuell ein Hotel statt Sozialwohnungen zu errichten – ein Hotel, das luxuriös wäre, aber auch eine Freizeitbasis für Menschen mit Behinderungen, ein Dorf für Saisonarbeiter mit einigen Sozialwohnungen in dieser Zone und ein Erholungsdorf für Angehörige von Menschen mit Behinderungen.“ In Bezug auf das Val des Rougières zieht Jean-Michel Eynard-Tomatis eine schreckliche Bilanz: „In diesem sensiblen Viertel hält die Unsicherheit mit Drogenhandel und Kriminalität an, wie die Zerstörung der gerade erst eröffneten Wache der Police municipale gezeigt hat. Nach meinen Informationen stünden 150 bis 160 Wohnungen leer, was drei Hochhäusern entspricht! Sie könnten zugunsten einer anderen Wohnform abgerissen werden, falls sie nicht saniert werden können. Meiner Meinung nach stehen und bleiben diese Wohnungen leer, weil aufgrund des berüchtigten Rufs des Viertels niemand dort wohnen möchte.“ Dennoch kann die Stadt laut dem derzeitigen Gemeinderat durch die Anwendung der bestehenden Gesetzgebung handeln: „Wir verfügen beispielsweise über das Gesetz zur Orientierung und Programmplanung für die Stadt und die Stadtsanierung, das sogenannte Borloo-Gesetz von 2003. Dieses Gesetz gliedert sich in 4 Hauptachsen, darunter die Schaffung eines nationalen Programms zur Stadtsanierung, das den Bau, die Sanierung und den Abriss von Wohnungen vorsieht. Ich stelle lediglich fest, dass die auf die Schwerpunktviertel von Hyères und insbesondere auf das Viertel Val des Rougières ausgerichtete Stadtpolitik nicht die erwarteten oder erhofften Wirkungen gezeigt hat.“ Laut dem Kandidaten für die Wahlen 2026 gibt es jedoch Hebel, um effektiver zu handeln: „Zunächst muss die Anzahl der leerstehenden Wohnungen genau ermittelt werden, eine Erhebung, die mit den sozialen Wohnungsbaugesellschaften durchgeführt werden kann. Es wäre auch gut, die Familiengröße zu kennen und die Wohnungsgröße mit der Anzahl der in den Wohnungen lebenden Einwohner abzustimmen. In diese Arbeit muss Var Habitat zwingend einbezogen werden. Nach dieser Bewertung müssen die am längsten leerstehenden und baufälligsten Hochhäuser ausgewählt werden, um sie abzureißen.“ Für den Lokalpolitiker wird es sich zum ersten Mal in diesem Viertel um einen echten Stadtsanierungsplan handeln: „Wir müssen diesen Plan durch die Sicherung des Viertels mittels Kameras und einer eventuellen Schließung des Geländes durch Sicherheitstore, wie in allen Residenzen, ergänzen.“ Schließlich erhielt Jean-Michel Eynard-Tomatis bei diesem Auftritt die Unterstützung von Stéphane Rambaud, RN-Abgeordneter des 3. Wahlkreises des Var, Philippe de Beauregard, historischer Kandidat des FN in Hyères von Ende der 1990er bis Anfang der 2000er Jahre, heute RN-Bürgermeister von Camaret-sur-Aigues (Vaucluse) und Mitglied des Bundesvorstands des RN. Sowie durch die Anwesenheit von zwei weiteren Kandidaten für die Kommunalwahlen: Nicolas Salsou (La Garde) und Florian Diliberto (Carqueiranne).

Jean-Michel Eynard-Tomatis : « Il faut un véritable plan de rénovation urbaine pour le Val des Rougières »

« Mon projet pour Hyères » : Pour Jean-Michel Eynard-Tomatis, il faut restaurer la sécurité et l’autorité, le développement urbain ne doit pas se faire contre les habitants. « Stop à la bétonisation. Préservons l’âme et l’équilibre de notre ville » ! Et, en tant que médecin, il ne peut se taire face à l’abandon progressif de l’offre médicale à Hyères.

3 STARKE IDEEN

Hyères muss wieder eine friedliche und sichere Stadt werden:

• Stärkung der Police municipale (Personal, Ausrüstung, Präsenz vor Ort). • Ausbau der Videoüberwachung, auch in den vergessenen Vierteln. • Bekämpfung von Drogenhandel, illegalen Autorennen (Rodéos), Hausbesetzungen (Squats) und nächtlichen Ruhestörungen.

Die Zubetonierung stoppen, das Lebensumfeld bewahren:

• Überarbeitung des PLU, um die massive Urbanisierung einzudämmen. • Aktiver Schutz von Natur-, Landwirtschafts- und Waldflächen. • Strengere Regulierung von Immobilienprojekten. • Einrichtung eines Observatoire Citoyen de l’Urbanisme.

Das lokale Gesundheitssystem retten:

• Attraktivitätsplan für Ärzte: Hilfen, Räumlichkeiten, Wohnraum. • Ständiger Dialog mit der ARS und den Gesundheitseinrichtungen. • Unterstützung von Ärztehäusern, Erhalt der wohnortnahen Notaufnahme. • Schaffung eines lokalen Gesundheitsrates unter Einbindung von Fachkräften und Einwohnern.

Fotos PRESSE AGENCE und Philippe OLIVIER.