Thierry Albertini: „Es braucht eine Transversalität bei der Stadtplanung“
Die Stadt meint, dass das Lernen durch die Éducation nationale wirksam ist, wenn weitere Begleitungen mit bestimmten Methoden verknüpft gedacht werden.

Durch die Umgestaltung des Schulhofs der Schule Célestin Freinet in einen durchlässigen, lebendigen und spielerischen Raum entsteht so ein echter Lebens-, Lern- und Erholungsort für die Kinder und die Schulgemeinschaft. Die Neugestaltung beschränkt sich daher nicht auf eine bloße ästhetische Aufwertung. Sie zielt darauf ab, einen widerstandsfähigen, nachhaltigen Raum zu schaffen, der die Schüler auf die ökologischen Herausforderungen von heute und morgen vorbereitet und ihnen gleichzeitig einen angenehmeren und anregenderen Alltag bietet. „Die Transversalität bei der Stadtplanung muss sich auch in den Bemühungen der Akteure widerspiegeln, die dort arbeiten, leben und ihre verschiedenen Vorschläge einbringen, um eine echte, gemeinsame und verbindende Gesamtdynamik zu gewährleisten“, erklärt Thierry Albertini, der Bürgermeister.
„UN ENFANT, UN ARBRE“

Im Umweltbereich wurde die Aktion „Un enfant, un arbre“ im Jahr 2020 ins Leben gerufen. „Sie hat es 2.000 in La Valette beschulten Kindern ermöglicht, 2.000 Alleenbäume im gesamten Gebiet zu pflanzen. Diese an die klimatischen Bedingungen angepassten Bäume, die zu den bereits vorhandenen 7.000 Bäumen hinzukommen, machen die Entwicklung der städtischen Grünflächen für die Grundschüler spürbar, ebenso wie für die Mittelschüler“, erinnert der erste Magistrat. So wurde vor dem Collège Henri-Bosco, das sich wie die Schule Célestin-Freinet im Viertel La Coupiane befindet, ein Mini-Urwald gepflanzt.
„(RE)GENERATION“ MIT NEEDE
Zwischen Februar und Juni 2025 initiierte die Stadt eine Reihe von partizipativen Workshops mit dem Verein NEEDE, der Regionen bei ihrer ökologischen Transformation begleitet. „Neben den gewählten Vertretern, den Mitarbeitern, dem Conseil des sages und den Geschäftsleuten haben zwei Gruppen, die die (neuen) Schulen und ihre Mehrzweckhallen nutzen, teilgenommen und ihre Meinung über das La Valette von morgen geäußert“, so Sylvie Laporte, Beigeordnete für Schulangelegenheiten, frühkindliche Erziehung, Jugend, Familie und Schularbeiten. In diesem Jahr haben der Conseil Municipal des Enfants und die Sportvereine, die die Mehrzweckhallen Valérie-Garnier und Sylviane-Laemmel nutzen, ihre Bedürfnisse, Erwartungen und Wünsche geäußert. Aus all diesen Rückmeldungen und Gesprächen entstand eine Regenerationsstrategie (nach dem Namen der Methode von NEEDE), die der Stadt in diesem Herbst übergeben wird. Darin werden Wege aufgezeigt, um die Anpassung der Gemeinde an die klimatischen Herausforderungen weiter zu planen und gleichzeitig Lösungen zu finden, die an den Alltag und die Besonderheiten der Stadt angepasst sind.
ÉCOPOUSSE-WORKSHOPS
Ecopousse hat es im vierten Jahr in Folge zahlreichen Klassen ermöglicht, spielerische und pädagogische Aktivitäten zu entdecken, die wissenschaftliche Schlüssel zum Verständnis der Klimafragen liefern sowie zum Nachdenken und Hinterfragen der Energienutzung und der Auswirkungen auf das Klima und die biologische Vielfalt anregen. „Das Ziel ist es auch, in der Schule und zu Hause aktiv zu werden, indem man die richtigen Gesten annimmt und den Wandel anstößt“, erinnert Sylvie Laporte. Zwei Klassen waren Preisträger des nationalen Zeichenwettbewerbs rund um das Thema des Jahres: „Les économies d’eau“. Zunächst eine Klasse der mittleren Stufe der école maternelle François Villon und danach die Zusammenlegung der drei Klassen der école maternelle Célestin Freinet. „Dieser an die Schule Célestin-Freinet verliehene Ecopousse-Preis unterstreicht die angestrebte Kohärenz zwischen der Entwicklung der Einrichtungen und dem darin erteilten Unterricht. Wo der Hof saniert wird und Regenwassernutzung beinhaltet, werden die Klassen in den richtigen alltäglichen Gesten geschult, um diese Zukunftsressource zu sparen. So entsteht ein positiver Kreislauf zwischen Rahmen und Inhalt“, fügt Sylvie Laporte hinzu.
Foto Philippe OLIVIER.