27.07.2026

Ein Schaufenster des lokalen Könnens

Am 31. August brach die Foire à l’oignon, à l’ail et au boudin Besucherrekorde.

RGVon Rédaction Gazette du VarJournalist 6. Oktober 2025 Lesezeit: 1 Min.
Une vitrine du savoir-faire local
Une vitrine du savoir-faire local© La Gazette du Var
Teilen

So schreibt sich die Geschichte dieser traditionellen Messe fort, zwischen Erbe, Geselligkeit und Gastronomie. In diesem Jahr zog sie ein noch zahlreicheres Publikum an als bei den vorherigen Ausgaben, das gekommen war, um die farbenfrohen Stände zu entdecken, zu verkosten und dazwischen zu schlendern. Neben den unumgänglichen Zwiebeln, Knoblauch und Blutwürsten boten die lokalen Erzeuger und Handwerker eine breite Palette an regionalen Produkten und handwerklichen Kreationen an: Marmeladen, Honig, Obst und Gemüse, Wurstwaren, Schmuck und Accessoires.

Kurz gesagt, ein Schaufenster des lokalen Könnens.

Der Vormittag war geprägt von der Segnung, gefolgt von der Prozession der Büste von Saint-Maur, die insbesondere von Max Bauer, dem Präsidenten von Allo Agri, getragen wurde. Ein emotionaler Höhepunkt in Anwesenheit von Hélène Arnaud Bill, Bürgermeisterin von La Garde, und Jean-Louis Masson, Präsident des Département. Letzterer erinnerte an die historische Bedeutung dieser Veranstaltung, deren erste Ausgabe im Jahr 1879 stattfand: „In diesem Jahr feiern wir die 146. Ausgabe!

Damals war die Messe ein entscheidender Treffpunkt für Bauern und Händler, die dorthin kamen, um ihre Produkte zu verkaufen“. In der Tat war sie lange Zeit ein bevorzugter Ort des Handelsaustausches in einer Zeit, in der das Reisen schwierig war. Man fand dort Eisenwaren, Blechwaren, Kleidung, Schuhe und traditionelle Handwerker (Scherenschleifer, Schmied, Schreiner) übten dort ihr Können aus.

Die Blutwurst, die zum kulinarischen Emblem der Veranstaltung geworden ist, verdankt ihren Erfolg einem vor Ort entstandenen Rezept. Wie die Bürgermeisterin erklärt: „Die milde Zwiebel aus La Garde, die vor Ort angebaut wurde, ließ sich schlecht lagern. Ein Metzger hatte die Idee, sie mit der Blutwurst zu kombinieren, und zog dafür sogar die Schlachtung des Schweins für das Fest vor.

So entstand die Tradition: Blutwurst, Zwiebeln, Kartoffeln, das unumgängliche Gericht der Messe!

Une vitrine du savoir-faire local

Foto PRESSE AGENCE.