Eine Zeitreise mit den Journées Européennes du Patrimoine
Anlässlich der 42. Ausgabe der Journées Européennes du Patrimoine stand die Gemeinde ganz im Zeichen des Entdeckens und der Weitergabe.

Zwischen Ausstellungen, Führungen und kulturellen Momenten konnte das Publikum in das Herz mehrerer Jahrhunderte lokaler Geschichte eintauchen. So war der Höhepunkt dieser Tage die Einweihung der Ausstellung „Reliefs d’Histoire“ in der Maison du Patrimoine et des Associations. Zwei bemerkenswerte Stücke werden dort nun präsentiert. Das erste, das Reliefmodell von 1794, das lange Zeit in den Archives municipales aufbewahrt wurde, hat seinen Platz im Herzen der Stadt wiedergefunden. Als echtes Abbild des revolutionären La Valette gibt es detailgetreu die heute verschwundenen Viertel, Mühlen, Brunnen und Stadtmauern wieder. Daneben entdeckten die Besucher die Rekonstruktion des befestigten Ortes von 1492, ein geduldiges Werk von Jean-Benoît Albertini. Dieses Modell ermöglicht es, in die mittelalterliche Stadt einzutauchen, die sich hinter ihren Türmen und Toren zusammenschließt, und bietet so ein wertvolles Zeugnis über die Ursprünge der Stadt. Diese Ausstellung soll zu einem für alle zugänglichen Raum der lebendigen Erinnerung werden.
PIERRES ET LÉGENDES

Ebenso führte Robert Durand, der Schöpfer des Reliefmodells, das Publikum auf seinen Routen „Pierres et Légendes“, während der Stadtarchivar Kurzführungen rund um die Modelle anbot. Unter den Micocouliers erweckte zudem ein Markt für historische Berufe das traditionelle Handwerk wieder zum Leben. Und die Place de l’Horloge verwandelte sich in eine poetische Bühne mit einer Lesung von Texten des Dichters François Fabié durch Mathieu, am Cello begleitet von Esteban, einem Schüler des Conservatoire TPM. Ein schwebender Moment, geprägt von Sanftheit und Emotion. Schließlich brachten die Journées du Patrimoine auch andere Juwele wie den Jardin remarquable de Baudouvin und das Domaine d’Orvès zur Geltung.




Fotos PRESSE AGENCE.